Olympia-Team Lausitz: Rio im Fokus – Cottbus im Rücken

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Zwischen Cottbus und Rio liegen 10.005 Kilometer. Insgesamt 15 Sportler nehmen die Reise auf sich und wollen in der Stadt am Zuckerhut um olympische Medaillen kämpfen. Die Spiele dauern vom 5. bis zum 21. August. Dass sich Lausitzer Sportler bei großen internationalen Wettkämpfen sehr gut schlagen, kann man sich zum Beispiel auf dem „Walk of Fame“ vor dem Cottbuser Rathaus anschauen. Dort sind 43 Medaillen von 31 Sportlern im Pflaster verewigt. Mögen es noch ein paar mehr werden. Wir stellen auf dieser Seite fünf Lausitzer Sportler vor, die nach Rio de Janeiro fahren, und wollten von ihnen wissen, welche Chancen sie sich bei der Olympiade 2016 ausrechnen.

Henning BommelHenning Bommel (Bahnradsport)
Was bedeutet es für Dich, nach Rio zu fahren?
Ich starte in der Vierer-Verfolgung auf der Bahn. Ich hatte mich 2008 und 2012 erfolgreich nicht qualifiziert. Die erste Olympiateilnahme als 33-Jähriger ist natürlich eine sehr, sehr schöne Sache.

Welche Chancen rechnest Du Dir aus?
Die Weltspitze ist im Bereich Platz Drei bis Acht sehr, sehr, sehr dicht zusammen. Wir gehören zu dem Pool der Mannschaften, die dort um die Plätze kämpfen. Alles andere hängt von der Tagesform ab. Ich hoffe, dass wir uns in dem Bereich dort wiederfinden und je weiter es nach oben geht, desto schöner ist es.

 

Roger Kluge

Roger Kluge (Bahnradsport)
Was bedeutet es für Dich, nach Rio zu fahren?
Es ist meine dritte Chance. Aller guten Dinge sind Drei. Ich würde meine Starts gern noch einmal versilbern oder vergolden.

Welche Chancen rechnest Du Dir aus?
Sehr, sehr gute. Meine Saison verlief perfekt bis jetzt. Ich bin guter Dinge, dass ich um die Medaillen mitkämpfen kann, vielleicht sogar um Gold.

 

 

Emma HinzeEmma Hinze (Bahnradsport)
Was bedeutet es für Dich, nach Rio zu fahren?
Ich freue mich riesig darauf, zu den Olympischen Spielen zu fahren. Es ist das Größte, das man als Sportler erreichen kann. Ich bin ja erst 18 Jahre alt und habe vor zwei Jahren mit dem Sport angefangen. Ich habe nie damit gerechnet, dass ich nach Rio darf.

Welche Chancen rechnest Du Dir aus?
Es ist schwer zu sagen, da ich als Ersatzfahrerin nominiert bin. Ich kann mir schlecht Ziele setzen, da ich nicht weiß, ob ich überhaupt starte.

 

Julian SchmidtJulian Schmidt (BMX)
Was bedeutet es für Dich, nach Rio zu fahren?
Für mich ist es das erste Mal, zu Olympia zu fahren. Ich bin erst 21. Es ist eine große Herausforderung, obwohl ich nur als Ersatzfahrer nominiert bin. Ich sammle jetzt einfach Erfahrungen, um bei den nächsten Olympischen Spielen in Tokio richtig anzugreifen.

Welche Chancen rechnest Du Dir aus?
Ich nehme nur am Training bis zum Vortag des Wettkampfes teil. Ich nutzte die Chance, mich auf der großen Bühne zu zeigen.

 

Stephanie PohlStephanie Pohl (Bahnradsport)
Was bedeutet es für Dich, nach Rio zu fahren?
Das ist etwas ganz Großes. Man trainiert viele Jahre für diesen einen Tag. Ich war schon 2012 als Ersatzfahrerin dabei. Damals hatte ich erst eineinhalb Jahre wieder richtig trainiert – nach der Geburt meiner Tochter, was für mich das allerbeste war und ist. Danach ging es erst wieder los. Ich kam wieder in meine Erfolgsspur hinein, wurde Europameisterin und Weltmeisterin. Darüber, dieses Mal nicht nur dabei zu sein, sondern auch richtig fahren zu können, bin ich sau glücklich. Mal sehen, was dabei rauskommt.

Welche Chancen rechnest Du Dir aus?
Wir sind ein sehr junges Team. Damit wird es sehr schwer, ganz nach vorne zu kommen. Wenn wir um Platz Fünf und Sechs fahren könnten, wäre ich sehr froh.

rog
Fotos: TSPV

Team Lausitz für Olympia

Leichtathletik: Christoph Harting, Robert Harting
Bahnradsport: Henning Bommel, Emma Hinze, Roger Kluge, Maximilian Levy, Stephanie Pohl
Straßenradsport: Romy Kasper, Trixi Worrack
Judo: Mareen Kräh
BMX: Luis Brethauer, Julian Schmidt
Schwimmen: Christian Diener
Handball: Tobias Reichmann
Kanu: Stefan Kiraj

Das Team Hermann wünscht dem Team Lausitz viel Erfolg!

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