Grenzenlose Kunst – Festival „ART an der Grenze“

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Auch wenn die Kooperationsausstellung zwischen dem dkw. und dem Museum Junge Kunst Frankfurt (O) „Schlaglichter“ Mitte April zum Ende kommt und damit die Cottbuser Sammlung wieder aus den Frankfurter Ausstellungsräumen auszieht – die Stadt an der Oder bietet auch weiterhin Gründe für Kunstfreunde, sich auf den Weg zu machen.

„ART an der Grenze“ ist ein zweiwöchiges Kunstfestival, welches am 26. April nun schon zum 5. Mal in der Großen Scharrnstraße eröffnet wird. Organisiert wird das Ausstellungsprojekt in erster Linie von Studierenden der Europa-Universität Viadrina. Ziel ist jedes Jahr zum einen, einen Austausch zwischen den jungen Kunstszenen Polens und Deutschlands zu ermöglichen und Kunstschaffende aus beiden Ländern zusammenzubringen, zum anderen Kunst jenseits des Mainstreams, umstrittenen Kunstarten und Kunst von unterschiedlichen Generationen und noch unbekannten Hobbykünstlern und -künstlerinnen eine Plattform zu bieten.

Jedes Jahr geht eine öffentliche Ausschreibung der Ausstellung voran, die jede und jeden einlädt, die eigene Arbeit einer Jury vorzustellen. In diesem Jahr konnte bereits zum Zeitpunkt des Bewerbungsschlusses der erste Erfolg verzeichnet werden. 50 Bewerbungen sind eingegangen. Daniel Fochtmann und Malwina Szczypta, das deutsch-polnische Koordinationsduo, freut sich: „So viele eingereichte Ideen hat es in keinem Jahr zuvor gegeben – das hat uns wirklich sprachlos gemacht! Aufgrund der vielen Einsendungen konnten wir natürlich aus dem Vollen schöpfen und ein buntes Programm auf die Beine stellen.“ Zu sehen sein wird ein bunter Mix, der von klassischer Malerei über Skulpturen und Street Art bis hin zu Installationen sowie Kunsthandwerk wie Handpuppen und Textilkunst reicht.

Die Auswahl war bestimmt nicht leicht. Insgesamt 13 Kunstschaffende von beiden Seiten der Oder werden ihre Werke ausstellen. Das Festival ist für die Besucherinnen und Besucher kostenlos – dies ein Mittel, um die Barrieren zwischen zeitgenössischer Kunst und einem möglichen Publikum gering zu halten. Ein weiterer leitender Gedanke ist, die eher unattraktiv scheinende Fußgängerzone der Großen Scharrnstraße wieder mit Leben zu füllen. Die Ausstellung wird von einem bunten Rahmenprogramm begleitet (zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt).

Sabrina Kotzian
Foto: © ART an der Grenze

Info:
Kunstfestival: ART an der Grenze, 26.4.-10.5.17,
Programm und weitere Infos: www.art-an-der-grenze-ffo.weebly.com

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