Spot on: Ruhestand nach Ehrenamt

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Leicht dürfte es Günter Sägebrecht nicht fallen, die Mehrzahl seiner liebgewonnenen Gewohnheiten loszulassen. Besonders, da er inmitten seiner über Jahre treuen Sportlerfamilie anlässlich seines 65. Geburtstags mit viel Lob und Ehre bedacht wurde. Erinnert an seine langjährige, zumeist stille Mitarbeit in Sachen Cottbuser Breitensport wird er allerdings auch lange danach noch werden, wenn er auf das Abschiedsgeschenk des Stadtsportbundes, auf die neue Armbanduhr an seinem Handgelenk, schauen wird.

Stolze 40 Jahre war Günter Sägebrecht in Sachen Sport zu Gange. Nach langer Tätigkeit in der Volkssportabteilung des LC Cottbus agierte er seit 2005 als Jugendsekretär in der Cottbuser Sportjugend. „So ganz endgültig Abschied nehmen will ich aber zunächst einmal noch nicht. Wenigstens noch ein Jahr will ich mein „Baby“, das deutsch-polnische Hallen-Leichtathletik-Meeting, noch unterstützen, genau wie den Oktoberlauf.“ Andere Ereignisse müssen künftig ohne die Person Sägebrecht auskommen, wie beispielsweise der von ihm jahrelang akribisch und fehlerlos organisierte Cottbuser Citylauf. Diese breitensportliche Großveranstaltung wird in diesem Jahr in deutlich geänderter Form angeboten, nachdem die Premiere von „Run and Bike“ im Vorjahr durchaus erfolgreich verlaufen ist. Zwar befürchtet der vorherige Cheforganisator, dass aufgrund des Hinzufügens der Fahrradschleife einige „Nur-Läufer“ auf die Teilnahme verzichten. „Das Wichtigste ist aus meiner Sicht, dass es den Citylauf, der 1992 von Reiner Kruk und Bernhard Lansky ins Leben gerufen wurde, weiterhin gibt. Sich dazu neue Dinge auszudenken und diese einzubauen, ist doch in Ordnung“, ergänzt er.

Der jetzt aus dem aktiven Dienst ausgeschiedene Günter Sägebrecht wird garantiert Freude an der deutlich längeren Freizeit haben. Für die hat ein Cheforganisator wie er längst vorgesorgt. „Eine Reise ist bereits gebucht, andere werden alsbald folgen. Meine Frau hat lange Jahre darauf gewartet, die schönen Ecken Europas kennenzulernen. Als nächstes stehen deshalb Griechenland, Malta und Ägypten auf der Liste der zu besuchenden Ziele.“

Text & Foto: Georg Zielonkowski

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