Neue Qualität beim „AOK City Run&Bike“

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Die dritte Auflage eines inzwischen recht beliebten Volkssport-Events steht quasi vor der Tür. So wird am Samstag, dem 5.Mai, erneut ein Duathlon-Wettkampf stattfinden, dessen Name „AOK City Run&Bike“ sich längst bei den Hobbysportlern eingebrannt haben dürfte. In nahezu jeder Altersklassen werden die Akteure in Zweiermannschaften laufen und radeln.

So werden zum Beispiel auch mehrere hundert Schüler in den drei Kategorien „Grundschule“, „Sekundarstufe I“ und „Sekundarstufe II“ an den Start gehen und sich dabei um den Cottbuser OstSEE-Pokal für Schüler bewerben. „Die zusätzliche Schulwertung haben wir ausgelobt, um den teilnehmerstärksten Schulen und besonders ihren Lehrern ,Danke‘ zu sagen. Wir wissen um den Aufwand im Vorfeld und Nachgang. Dieser soll mit dem Pokal und Gutscheinen für die Schulkasse anerkannt werden“, so Sven During aus dem Organisationsteam, der für die Streckenführung und Absicherung verantwortlich ist.

Bei der diesjährigen Veranstaltung zieht eine neue Qualität ein, hat man sich doch seitens der Ausrichter Verstärkung und Erfahrung eingekauft. So können nun alle Altersklassen und Teamwertungen ganz exakt computergestützt begleitet werden, so dass über eindeutige Resultate die Besten ermittelt werden können. Zusätzliche  15 Streckenposten werden ihren ehrenamtlichen Dienst verrichten, und massive Absperrungen im Start- und Zielbereich werden selbst bei den wiederum erwarteten  großen Teilnehmerzahlen für die Zuschauer mehr Übersicht und Ordnung garantieren.

Auch für die persönliche Bewertung der passionierten Lauffreunde gibt es nun eine Neuheit, geht es doch beim 5- und 10-Kilometer-Lauf nicht nur um Punkte für den  Sparkassen-Cup, sondern erstmalig kommen die erreichten Werte auch in die Protokolle des Niederlausitz-Cup.

In der vergangenen Ausgabe des HERMANN wurde bereits darauf verwiesen, dass der inzwischen frischgebackene WM-Medaillengewinner Radsprinter Maximilian Levy auf der Suche nach einem Teammitglied ist. Ab 1.März wird auf der Homepage www.run-bike-cottbus.de und auf der facebook-Plattform das Angebot gemacht, gemeinsam mit dem Cottbuser Top-Athleten zu starten.

Das Reglement des Teamwettkampfes ist denkbar einfach. Ein Läufer absolviert zunächst 2,4 km entlang der Spree, bevor er den symbolischen Staffelstab an seinen Teamkollegen übergibt. Dieser fährt auf einer Asphaltstrecke zum Cottbuser OstSEE und zurück per Fahrrad und bewältigt damit auf seinen zwei Runden insgesamt 20 km. Daran anschließend übergibt der Radfahrer wiederum an seinen Läuferkollegen, der beim Finale nochmals 2,4 km zurückzulegen hat, bevor er den Zielstrich im Puschkinpark überquert.

Im Start- und Zielgarten wird es wieder neben vielen Bewegungsmöglichkeiten für Kinder auch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm geben, bevor bei der Siegerehrung die Besten geehrt werden. Informationsstände der AOK Nordost, des Cottbuser OstSEE Sportvereins, des Juks e.V., der Harlekids, des Stadtmuseums und der Polizei sorgen hier zudem für Kurzweil. Selbstverständlich muss niemand Hunger oder Durst leiden, denn genügend Versorgungsstände runden das bunte Treiben unterhalb der Stadtmauer ab.

Tobias Schick, Geschäftsführer des Cottbuser Stadtsportbundes,  im Hermann-Interview.

Wie viele Helfer sorgen sich um das Gelingen des Tages?
Weit mehr als 80 Helfer werden dabei sein. Ein Dank gilt den Freunden des Technischen Hilfswerks auf der Radstrecke, den Wettkampfrichtern des LC Cottbus um Gerd Schirmer sowie zahlreichen Helfern für Auf- und Abbau, der Kinderbetreuung und der Freizeitaktivitäten des Juks e.V., der Harlekids und der Sportjugend sowie den vielen Ehrenamtlichen bei der Anmeldung und der Auswertung. Ein großes Dankeschön an alle.

Wird es am 5. Mai nachmittags Verkehrseinschränkungen geben?
Wir bitten die Anwohner des Puschkinparks um Verständnis, dass es an diesem Tag ein Stück weiter lebhafter auf der Wiese zugehen wird. Die Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße wird teilweise gesperrt sein. Aus Peitz kommend, wird es eine Umleitung geben, weil wir auf der Bundesstraße teilsperren, um die Radler zum Cottbuser OstSEE und zurück zu begleiten. An wichtigen Knotenpunkten werden Helfer und Kollegen des Technischen Hilfswerkes mitarbeiten.

Vom Startjahr 2016 zur zweiten Ausgabe 2017 hatte sich die Teilnehmerzahl verdoppelt. Rechnen Sie erneut mit einer 100%igen Steigerung?
Rechnen vielleicht nicht, aber hoffen. Wir hoffen z.B., dass noch mehr Freizeitsportler und ambitionierte Triathleten oder RTF-Fahrer auf den Geschmack kommen, sich mit einem Team beim Run&Bike anzumelden. Bei gutem Wetter kommen dann ganz bestimmt auch noch einige Kurzentschlossene zu uns. Wichtig ist aber, dass alle Radfahrer einen Helm tragen und dass jeder ein wenig Rücksicht auf den anderen nimmt. Wir freuen uns jedenfalls auf unsere Teilnehmer und wünschen allen viel Spaß!

Georg Zielonkowski
Titelbild: Tobias Schick (re.). Foto: Georg Zielonkowski

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