Rubrik: kunststoff

Anlässlich des 75. Geburtstages der Lausitzer Größe, richten die Sparkasse Spree Neiße und die Stiftung des Fürst-Pückler-Museums,eine Ausstellung zu Ehren des Künstlers aus.  Doch wer ist eigentlich Günther Rechn? „Das ist doch der mit den Tierzeichnungen?“, so dachte ich. Ich hatte mich nicht weiter mit ihm befasst,wie ich jetzt zu meiner Schande gestehen muss. Denn je mehr ich über ihnherausfinde, desto größer wird die Bewunderung für seine Person und seineWerke. Einen großen Beitrag hierzu hat Herbert Schirmer geleistet, der sichfreundlicherweise die Zeit für ein Interview nahm, und mir ein Bild von diesem tiefgründigen und begabten Mann gezeichnet hat. An einem…

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Die Künstlerin Hellen Nabukenya wurde1983 in der Stadt Jinja in Uganda geboren und lebt und arbeitet zur Zeit in der Hauptstadt Kampala. Nach ihrem Studium an der Kyambogo University in Kampala welche sie 2007 in der Fachrichtung Textildekoration und Styling abschloss, beteiligte sich Hellen Nabukenya an der Gründung des Art Punch Studios. Ein Atelier und Ausstellungsraum in Kampala dessen spannende Facebook-Seite sehr zu empfehlen ist. Ihre Arbeiten wurden bisher in Dänemark, Frankreich, Südafrika und Uganda ausgestellt und offenbaren einen großen textilen Grund, bunt oszillierend, mal folkloristisch durchmustert in seinen Details. An einigen Stellen akzentuieren einfarbige Strudel die Fläche. Unterstützt wird…

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Guben im 19. Jahrhundert. Die Karriere des Hutmachers Carl Gottlob Wilke begann zunächst vielversprechend. Mit der Herstellung von Bürstel- und Zylinderhüten erwirtschaftete sich der gebürtige Forster ein respektables Einkommen. Er heiratete die Tochter des Kürschners und Wollhänderls, Caroline Hiersemann und sein erster Lendenspross erblickte das Licht der Welt. Doch es folgten düstere Zeiten. Denn nicht nur er, sondern auch die Hutwelt brachte neue Generationen hervor. Der Seidenhut gewann an Beliebtheit und stahl Bürstelhut & Co die Show. Doch das sollte es nicht gewesen sein. Die ordinäre Mütze zeigte sich ebenfalls als starker Konkurrent und Wilke war nicht geneigt, solch kümmerliches…

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In Branitz und noch mehr im Museum der Stiftung Fürst Pückler hat man das Jahr 2018 gänzlich dem Orient gewidmet. Dabei erzählen die Branitzer Forscherinnen und Kuratorinnen nicht in erster Linie von den tatsächlichen historischen Orten, die unter diesem Begriff zusammengefasst werden, sondern vielmehr von der europäischen Sicht auf die Gebiete und Länder, die im Osten und Süden des Mittelmeeres liegen. Fürst Pückler war nicht nur selbst der Faszination Orient, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufkam, erlegen, er stiftete ebenso einen erheblichen Beitrag zur Mythenbildung . Wie vielschichtig das kulturhistorische Phänomen Orientalismus ist, macht der neue Band der Edition…

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Auf der Burg Beeskow ist so einiges los: Neben Sommertheater und Opernveranstaltungen im Burghof gibt es im Inneren der Burg Vieles zu sehen. Unter anderem können Besucherinnen und Besucher seit diesem Frühjahr das neue Ausstellungszentrum besuchen, das primär Sonderausstellungen des Kunstarchivs Beeskow in Zukunft beherbergt. Seit Anfang Juni wird eben dort die Ausstellung  „La beauté est dans la rue – Die Schönheit ist auf der Straße“ präsentiert, die Plakate aus Frankreich, Polen und der DDR zeigt. Eingebettet in das Europäische Kulturerbejahr, welches mit „Sharing Heritage“ betitelt ist, wird ein wenig bekannter Aspekt unserer visuellen Kultur thematisiert: den bis heute virulenten…

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Rama Bilal (*1993) ist Grafikdesignerin und Illustratorin, ihr Heimatland ist Syrien. Schlichte Fakten, zwischen denen sich jedoch eine komplexe Geschichte entspannt, die erzählt von dem Drang zu zeichnen, um auf dem Papier den eigenen Gedanken wie Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Es ist aber auch eine Geschichte, die von Verlusten, Krieg, Flucht und Überlebenswillen berichtet. Die Galerie Fango zeigt erstmals im deutschsprachigen Raum Buchillustrationen, Zeichnungen und Skizzen der jungen Künstlerin. Bereits seit ihrer frühesten Kindheit hat Rama Bilal gezeichnet und das Glück, in einer Familie groß zu werden, die ihr Talent erkannt und befördert hat. Sie hatte die Möglichkeit, zwischen 2011…

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Der März wird ereignisreich für die Galerie Haus 23, denn diesmal lädt eines der Gründungsmitglieder des Vereins rund um die kleine Galerie am Busbahnhof selbst zur Ausstellungseröffnung. Unter dem Titel „Regenzeit“ zeigt der Cottbuser Maler und Grafiker Matthias Körner eine Reihe von Werken, die im Kontext seiner zahlreichen Reisen in das ostafrikanische Uganda entstanden sind. Seit über zwanzig Jahren besucht er regelmäßig das Land, in dem er längst so etwas wie seine zweite Heimat gefunden hat. Bis heute pflegt er enge Kontakte zu Freunden und Künstlerkollegen vor Ort und ist fasziniert von dem ursprünglichen und doch so kraftvollen Leben, aus…

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Diese Bilder fesseln: Andreas Hildebrandt bringt ein dichtes Netz von unzähligen, verschlungenen und übereinandergelagerten Linien auf Leinwand und Papier. Die BASF Schwarzheide GmbH widmet dem Künstler noch bis zum 14. Januar 2018 eine Ausstellung im Kulturhaus in Schwarzheide. Gezeigt werden großformatige Gemälde und Schwarz-Weiß-Streifenlinolschnitte. Ausgangspunkt für die Malerei und Grafik von Andreas Hildebrandt sind Texturen, Oberflächen, Raster oder Muster aus Natur, Architektur, Handwerk und Kunst. Dabei können es ganz einfache Formen, Figuren und Gegenstände sein, die den Künstler inspirieren: Marmorierungen, Schraffuren, Markierungen, Piktogramme, Maserungen, selbst Schneekristalle. pm/fb Titelfoto: Atelierwand Handmuster Foto: ©FOTOGRAFISCH, Sven Claus, Dresden Info: Kulturhaus BASF Schwarzheide, Schipkauer…

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Ab dem 3. Dezember zeigt das Cottbuser Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst eine umfangreiche Schau zur SIBYLLE, der in der DDR tonangebenden Mode- und Kulturzeitschrift. Die sehr erfolgreiche Ausstellung wurde bereits in den Opelvillen Rüsselsheim sowie in der Kunsthalle Rostock präsentiert und bezieht nun ihre dritte Herberge in Cottbus. Die SIBYLLE mit dem Untertitel Zeitschrift für Mode und Kultur galt als „Ost-Vogue“ und war eine absolute Ausnahmeerscheinung in der DDR. Die Macherinnen und Macher der SIBYLLE kamen aus den Bereichen Fotografie und Design und platzierten neben dem Thema Mode Beiträge über Kultur, Kunst, Architektur und Gesundheit im Heft. Insbesondere die…

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Am 1. Juli 2017 feierte das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst seine Neugründung an den Standorten Cottbus und Frankfurt (Oder). Im Zuge der Fusion kamen auch sechs neue Gesichter an die Institution. Ganze vier Stellen konnte die Direktorin des Museums Ulrike Kremeier und der Geschäftsführer der Brandenburgischen Kulturstiftung Martin Roeder für die Standorte neu schaffen, ein seltenes Glück für ein Museum und auch für die Städte Cottbus und Frankfurt. In Frankfurt gab es beispielsweise vorher keine eigene Stelle für die Museumspädagogik. Wer die neuen Mitarbeiter/innen sind, woher sie kommen und wie ihnen ihre neuen Arbeitsplätze gefallen, verraten sie uns hier……

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