Rubrik: kunststoff

Bildliebhaberinnen und -liebhaber sind im März ganz schön gefordert, denn es wird gleich eine ganze Reihe von neuen Ausstellungen eröffnet: „Abstrakt Intensiv“ beschreibt sehr treffend die Arbeiten von Ines May, die ab März in der Galerie Ebert zu sehen sind. Kräftige Farben und Kompositionen bestimmen die Bildinhalte der in Guben lebenden Künstlerin. Es ist ein Spiel mit dem menschlichen Sehvermögen und emotionalen Empfindungen, die ganz individuell beim Betrachter ausgelöst werden. Ein intensives Erlebnis an Coloration und Formfindung erwartet also die Besucherinnen und Besucher der Galerie Ebert vom 8. März bis zum 29. April. Die Vernissage am Internationalen Frauentag beginnt um…

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In Rahmen des Projekts „Görlitz ART“ wird nun am 2. März die Ausstellung „Wesen“ mit Porzellanarbeiten von Marianne Wesołowska-Eggimann in der Galerie Brüderstraße in Görlitz eröffnet. Die Künstlerin, 1980 in der Schweiz geboren, lebt seit 2003 in Leipzig und begann ihr gestalterisches Schaffen als Keramikerin im klassischen Sinne. Ihre Arbeit als Bildhauerin integriert dieses Handwerk, nutzt seine ganz eigenen Besonderheiten und schafft daraus etwas Neues und Eigenständiges. Ihre kleinformatigen Porzellanfiguren – mal Mensch, mal Tier, mal Menschtier – sind Unikate. Die elegante Ausstrahlung des Porzellans wird mal gebrochen durch ein fratzenhaftes Gesicht, mal durch die Einbeziehung anderer Materialien. Es sind…

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Eine lange Planungsphase ging dem Ausstellungsprojekt „Schlaglichter“ voraus. Nun ist sie eröffnet und kann begutachtet werden. In allen Räumen des dkw. wird die Sammlung des Frankfurter Museum Junge Kunst (MJK) präsentiert. Besonderer Fokus liegt auf der Genese der Kollektion – also wann und wie kamen die Werke in die Sammlung. Das Frankfurter Museum wurde am  2. Oktober 1965 anlässlich der Arbeiterfestspiele unter dem Namen „Galerie Junge Kunst“ gegründet und ist eine der wenigen Museumsneugründungen der DDR. Gründungsrektor war der gelernte Gebrauchsgrafiker und Kulturpolitiker Karl-Heinz Maetzke. Seine Einsetzung erfolgte seitens des Ministeriums für Kultur der DDR. Bereits 1964 nahm die Arbeit…

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BILDER-WELTEN im Wendischen Haus Am 23. Februar um 19 Uhr lädt die Sorbische Kulturinformation LODKA zur 100. Ausstellungseröffnung im Wendischen Haus in der August- Bebel- Straße 82. Die Schau präsentiert Werke von über 30 Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland, die in den vergangenen 25 Jahren bereits mit eigenen Ausstellungen im Wendischen Haus zu sehen waren. Entsprechend vielseitig sind die Arbeiten, die nun die Räume zum 25-jährigen Jubiläum schmücken. Gezeigt werden sowohl malerische als auch handwerkliche Arbeiten und Fotos. Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler haben sich dabei auf die unterschiedlichsten Themen konzentriert. Vereint werden sie jedoch durch den…

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Die letzten Reste des Weihnachtsmarkts „PreSchenk“ haben die Macherinnen und Macher der Galerie Fango nun wieder weggepackt. Seit dem 27. Januar hängen an den schwarzen Wänden nun die knifflig mysteriösen Grafiken und Papierarbeiten des Künstlers Gustav Sonntag. Der Jungspund Gustav Sonntag, ehemals Feliks Stift, hat schon so einiges an Geschichte zu bieten. Geboren in Berlin, verbrachte er die ersten vier Jahre mehr oder weniger im Kunsthaus Tacheles. Sein Vater, der Fotograf und Maler Stefan Schilling, hat ihn in seiner bildnerischen wie künstlerischen Entwicklung immer wieder gefördert. Seine aktive Zeit beginnt Gustav Sonntag auf der Straße und gestaltet die Wände seiner…

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Mit einem Jahr Verspätung ist es nun soweit: Die Kooperationsausstellung „Schlaglichter. Sammlungsgeschichten“ des dkw. Kunstmuseums Dieselkraftwerk, des Museums Junge Kunst Frankfurt (Oder) und des Kunstarchivs Beeskow wird am 28. Januar eröffnet. Wie sich die Werke der Frankfurter Sammlung an Cottbuser Wänden machen, kann nun in Augenschein genommen werden. In Cottbus, Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder) werden zeitlich parallel Schlaglichter auf die Sammlungsgeschichten der beiden Museen und des Kunstarchivs geworfen, die sich als Auswahlkriterium vor allem an der Erwerbschronologie der Kunstwerke orientieren und so gesellschaftliche und kulturgeschichtliche Brüche anhand dreier Kunstbestände offenbar werden lassen. Gleichermaßen fungiert die Ausstellung aber auch als eine…

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Bereits zum dritten Mal werden Privaträume zu Galerieräumen umfunktioniert. Das Viva-Con-Aqua-Projekt Living Room Gallery zieht dieses Jahr in die Wilhelm-Külz-Straße 51. Am 21. Januar öffnen die dortigen Bewohnerinnen und Bewohner von 12 bis 23 Uhr die Türen und laden zu einem Kunstrundgang durch ihre Zimmer. Die Macherinnen und Macher der Living Room Gallery verfolgen mit ihrem Projekt vor allem zwei Ideen: Zum einen wollen sie jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bieten, ihr Können einem größeren Publikum zu präsentieren. Und blickt man auf die vergangenen Veranstaltungen zurück, dann ist es tatsächlich keine Untertreibung, von einem „größeren Publikum“ zu sprechen, denn…

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Für einige Cottbuserinnen und Cottbuser ist sie die erste Adresse, wenn sie mal wieder etwas Neues für die Wohnzimmerwand brauchen. Für andere ist sie ein Raum voller Bilder, wo sonst hauptsächlich Bücher zu Hause sind. Wieder andere wissen noch nicht einmal, dass sie existiert, oder überhaupt, was sie ist – die Cottbuser Artothek. Eine Artothek funktioniert wie eine Bibliothek, nur mit Kunstwerken. Es ist eine öffentliche Sammlung, deren Werke von Bürgerinnen und Bürgern für einen begrenzten Zeitraum ausgeliehen werden können. In Cottbus ist sie als Teil der Stadt- und Regionalbibliothek eine städtische Sammlung. Die Idee ist es, für jeden möglich…

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Schrill und laut –  so geht es zu in der Innenstadt zur Weihnachtszeit, und das nicht nur in Cottbus, sondern gefühlt, überall. Da ist es ganz beruhigend zu wissen, dass es Möglichkeiten der Flucht gibt. Nicht der Flucht vor Weihnachten, sondern der Flucht vor dem Einheitsbrei. Wir stellen Ihnen hier drei alternative Weihnachtsmärkte in Cottbus vor. Wirklich klein, aber sehr fein ist der Weihnachtsmarkt im Atelier der Künstlerin Carola Kirsch. Zusammen mit Simone Hamm und Rita Grafe lädt die Künstlerin am 3. Dezember von 11 bis 19 Uhr in ihre Atelierräume ein. Dort können Perlen-, Ton- und Malkunst auf Geschenketauglichkeit…

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Am Samstag (7.10.) eröffnet das dkw. zwei Ausstellungen und eine Fotopräsentation, die Krieg, Gewalt und Zerstörung thematisieren. Eine Auseinandersetzung, die (leider) immer zeitgemäß ist – so liest sich auch die Zusammenstellung der künstlerischen Positionen der kommenden Ausstellungen im Dieselkraftwerk wie eine Beweisliste für die nie enden wollende Produktion des Leids. Ausgangspunkt ist die Präsentation der Grafikmappe „Los desastres de la guerra“ von Francisco de Goya (1746–1828). Der aus 82 Aquatinta-Radierungen bestehende Zyklus thematisiert den Gurilliakrieg der spanischen Bevölkerung gegen die französische Besetzung durch Napoleon, der in den Jahren 1808 und 1809 seinen Höhepunkt hatte. Die Serie zeichnet sich durch ihren…

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