Kai-Uwe Weilmünster

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Steckbrief:

„Damals“ Fotos: LHC

Jahrgang 1972
An der Sportschule
von 1986-1989 in Leipzig beim SC Leipzig
Gespielt hat er für diese Cottbuser Vereine:
Bei Lok RAW, SC Cottbus , USV Cottbus, HC Cottbus , LHC Cottbus
Spielpositionen:
Linksaußen, Halblinks und im hohen Alter auf der Mitte

Was waren Deine größten Erfolge?

Als Cottbuser Vereinsspieler die Aufstiege in die Bundesliga mit Cottbusser Mannschaften. Der Vereinswechsel in die 1. Bundesliga nach Bad Schwartau und der Wechsel nach Dessau in die 2. Bundesliga. Außerdem 2 Militärweltmeisterschaften mit ca. 50 Internationalen Spielen

Hat dir die Lausitzer Sportschule und den Cottbuser Handballverein als Sprungbrett genutzt?

Ja

Was ist das spezielle an der „Cottbuser Handballschule“?

Schnelligkeit und Disziplin im Spiel

Hast Du besondere Erinnerung an das Cottbuser Training?

Walle als Frauentrainer Foto: LHC

Oh ja sehr viele aber das behalte ich alles in meinem Kopf und wird max. am 23.5. mit den Jungs von damals beim Bierchen besprochen.
Wie war dein weiterer Weg in der Bundesliga?
Leider musste ich das harte Profigeschäft kennenlernen d.h. mein Verein ZAB Dessau ist damals mitten in der Saison insolvent gegangen und wir Spieler mussten uns entscheiden, ob wir ohne Bezüge weiterspielen oder den Spielbetrieb einstellen. Wir haben uns dann entschieden, ohne Bezahlung für den Verein weiterzuspielen, was uns ein sehr hohes Ansehen in der Stadt bescherte.
An meine Cottbusser Bundesligazeit habe ich nur tolle Erinnerungen mit richtig guten Menschen. Ich durfte in meiner kleinen Karriere, glaube ich, 8 Jahre in der 1. Und 2. Bundesliga spielen

Konntest du von der Handball-Ausbildung auch beruflich profitieren?

Seit 20 Jahren arbeite ich bei der Firma WAM GmbH, die mein Vater gegründet hat. Seit 2009 bin ich Geschäftsführer. Als Trainer habe ich bisher in 2 Vereinen gearbeitet und momentan bin ich auch im Präsidium des LHC Cottbus in der Position des Sportlichen Leiters.

Ich freue mich schon gewaltig auf den 23.Mai. Die ganzen ehemaligen zu treffen und in Erinnerungen zu schwelgen, wie das so bei älteren Herren üblich ist (haha)

 

Ein Kommentar von dem Handball Trainer Peter Melzer:

Peter Melzer Foto: LHC

„Als 1991 Lok Raw Cottbus kam Walle als Jüngster in den erweiterten Kaderkreis der 1.Männer. Nicht nur sein Einparken vor der Sporthalle Poznaner Straße war „legendär“.
Legendär ist für mich und heute noch ein leistungssportliches Rätsel: er war Raucher (bemerkte ich erst 1999), hatte aber beste Werte in der Ausdauer. Ich als fleißiger Leistungssportler quälte früher mich im Cooper-Test 3000 m, er „dampfte“ 3400m im Stadion, allen leistungssportlichen Gesetzen zum Trotz“

Fotos und Text: LHC