Schon 1957 bezeichnete Dr. William Coda Martin den Zucker in einem Artikel für die Michigan Organic News als ein Gift, dem es an Lebenskraft, Vitaminen und Mineralien mangele:
„Was übrig bleibt sind pure, raffinierte Kohlenhydrate. Eine unvollständige Umwandlung von Kohlenhydraten führt zur Bildung giftiger Stoffwechselprodukte (wie zum Beispiel der Brenztraubensäure)“.
Die völlig unterschätzten Giftstoffe, die bei der Verstoffwechslung von Zucker entstehen, beeinträchtigen viele Funktionen des Körpers und geben den Startschuss für die Entwicklung degenerativer Erkrankungen.

Moment, sagen Sie jetzt vielleicht: So viele Süßigkeiten esse ich doch gar nicht!
Doch das ist gar nicht nötig. Denn heute sind fast alle Lebensmittel verzuckert.
Schon eine Pizza Hawaii enthält etwa sechs Stück Würfelzucker. Ein Liter Instant-Tee 31. Ein Liter Cola 36. Tomatensuppe aus der Tüte? Besteht fast zur Hälfte aus Zucker. Ähnlich Ketchup: Bis zu 82 Würfel stecken pro Liter darin – man könnte auch genauso gut Tomatenmarmelade dazu sagen.
Zucker steckt in Müsli, Suppen, Rotkohl und Limonade. Weil Zucker so gut schmeckt, versüßen Firmen heute fast alle Lebensmittel damit. Nun schlagen Forscher Alarm. Der Stoff macht Millionen Menschen dick und krank.
Tatsächlich scheinen Männer und Frauen überall auf der Welt regelrecht zuckersüchtig zu sein: Deutsche z.B. essen 40Kg jährlich, das ist dreimal soviel wie noch vor 50Jahren. Mit dieser Menge könnte man einen 147 Meter hohen Turm aus Zuckerwürfeln bauen!

Die Hersteller schütten den Stoff in fast jedes Essen, weil sie davon möglichst viel verkaufen wollen – und wer Zucker isst, isst mehr. Das hat zwei Gründe.

Erstens schmeckt Süßes fast allen Menschen gut. Wenn man unsere Vergangenheit ansieht, ist das auch logisch.
Denn unsere Vorfahren, etwa in der Steinzeit, hatten oft nur wenig Nahrung. Jede Energiequelle war für das Überleben wichtig. Und Zucker enthält viele Kalorien, also Energie. Unser Gehirn hat sich deshalb gemerkt, dass „süß“ auch „gut“ ist, und macht uns Appetit darauf. Das Problem ist: Heute haben die meisten Menschen in Europa oder Amerika viel mehr Nahrung, als sie zum Überleben brauchen. Aber das Verlangen nach Süßem ist geblieben. Schon Babys fangen bei Zucker an zu strahlen. Die überschüssigen Kalorien speichert der Körper als Fett.

Der zweite Grund, warum wir viel Süßes essen können: Zucker hält nicht lange satt. Um das zu verstehen, schauen wir uns kurz an, was im Körper passiert: Das Essen wird in Mund, Magen und Dünndarm in seine Bestandteile zerlegt. Diese gelangen ins Blut und werden von dort verteilt, zum Beispiel in die Muskelzellen. Dieser Vorgang kann Stunden dauern.

Währenddessen melden Botenstoffe dem Gehirn: „Keine weitere Nahrung nötig!“ Wir haben keinen Hunger. Zucker bringt diese Vorgänge durcheinander. Manche Sorten, wie Traubenzucker (Glukose), zischen regelrecht ins Blut und in die Zellen. Die Folge: Wir haben nach kurzer Zeit schon wieder Kohldampf.

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Noch schlimmer: Fruchtzucker
Noch schlimmer ist Fruchtzucker (Fruktose). Er hat quasi eine Tarnkappe: Der Körper bemerkt ihn kaum und schüttet wenige Botenstoffe aus. Wir können deshalb literweise Fruchtsäfte schlürfen, ohne satt zu werden.
Pro Person haben die Deutschen einem Zuckerverbrauch von etwa 37 Zuckerwürfeln am Tag. 37 Zuckerwürfel bringen Ihnen fast 600 zusätzliche Kalorien. Wenn Sie diese 600 Kalorien nicht auch tatsachlich wieder verbrennen, wie beispielsweise im Sport oder bei körperlicher Arbeit, dann schlagen diese zusätzlichen Kalorien nach nur knapp drei Wochen mit einer Gewichtszunahme von 1 Kilogramm zu Buche. Und wir reden hier nicht von exzessivem, sondern von einem ganz durchschnittlichen Zuckerverzehr.

Wie wirkt also Zucker wirklich?

dame, fotoshooting, frauZucker beeinträchtigt bewiesenermassen die Leistungsfähigkeit des Immunsystems. Schon die durchschnittlich am Tag konsumierte Zuckermenge reicht aus, um das Immunsystem deutlich zu schwächen. Wenn das Immunsystem geschwächt ist, haben Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten leichtes Spiel. Dadurch wird der Mensch ganz automatisch anfällig für viele Krankheiten.

Da mit dem Zucker also weder Vitamine noch Mineralien oder Ballaststoffe eintreffen, muss sich der Körper die zur Verabeitung des Zuckers erforderlichen Begleitstoffe aus seinen eigenen Vorräten holen.
Wenn Tag für Tag grosse Mengen reinen Zuckers im Körper eintreffen, aber die eigentlich dazugehörigen Vitalstoffe fehlen muss der Körper jeden Tag aufs Neue in seine Vorratsschränke greifen. Ein chronischer Mineralstoffmangel ist die Folge. Dieser Mangel erzeugt Karies, Fettsucht, ein schwaches Immunsystem.

Zucker schädigt ausserdem die Leber, irritiert den Magen und zerstört die gesunde Darmflora. Im Darm füttert der Zucker die dort ansässigen parasitären Pilze und führt auf diese Weise zu Hormonstörungen der unterschiedlichsten Art.

Zucker durchlöchert nicht nur Zähne
Die meisten Menschen wissen, dass Zucker schlecht für die Zähne ist, sie angreift und „durchlöchert“. Zähne stellen das härteste Material unseres Körpers dar. Wenn Zucker dieses Material durchlöchern kann, was glauben Sie, was er dann mit dem Rest des Körpers anstellen kann?
Die Säure, die den Zahnschmelz ruiniert, ist dieselbe Säure, die auch Ihren Eingeweiden schadet. Ganz besonders gefährdet ist hier der Darm

Lesen Sie immer die Zutatenliste auf den Etiketten Ihrer Lebensmittel, um auch den versteckten Zucker im Frischkäse, in der Fertigsuppe, in der Wurst und in den Frühstücksflocken aufzuspüren

Bleiben Sie wachsam – es lohnt sich!

Wenn Sie eine Zuckerrübe essen…

dann nehmen Sie nicht nur Zucker zu sich, da die Rübe auch Ballaststoffe, Vitamine und sehr viele Mineralien enthält. Die Natur hat in unseren Lebensmitteln alles vereint, was unser Körper zur Gesunderhaltung benötigt.
Wenn jetzt nur noch der von der Industrie extrahierte Zucker verzehrt wird, dann vermisst unser Organismus die Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien, die normalerweise in der Zuckerrübe sind. Industriezucker enthält diese Vitalstoffe nicht mehr. Das einzige, was Zucker zu bieten hat, sind Kohlenhydrate in Hülle und Fülle. Sie machen nicht nur dick, sondern auch noch krank. Natürlich nicht sofort, denn sonst würde ja keiner mehr Zucker essen wollen.

Der Prozess verläuft schleichend und unauffällig, so dass kaum jemand auf die Idee kommt, im Zucker den Schuldigen für seinen miserablen Gesundheitszustand zu suchen. Zucker schafft Vitamin- und Mineralstoffmangel. Da mit dem Zucker also weder Vitamine noch Mineralien oder Ballaststoffe eintreffen, muss sich der Körper die zur Verabeitung des Zuckers erforderlichen Begleitstoffe aus seinen eigenen Vorräten holen.

Und was passiert, wenn Tag für Tag grosse Mengen reinen Zuckers im Körper eintreffen, aber die eigentlich dazugehörigen Vitalstoffe fehlen? Dann muss der Körper jeden Tag aufs Neue in seine Vorratsschränke greifen.

Ein chronischer Mineralstoffmangel ist die Folge.
Dieser Mangel erzeugt Karies, Fettsucht, ein schwaches Immunsystem, hyperaktive Kinder und sämtliche Erscheinungen, die mit vorzeitigem Altern in Verbindung gebracht werden (Falten, Haarausfall, Augen, die stets eine stärkere Brille benötigen, etc.).

Die langfristigen Folgen des Zuckerkonsums
Nach vielen Jahren regelmässigen Zuckerkonsums können sich Krankheiten wie Osteoporose und Diabetes entwickeln, die beide zu den Spätfolgen eines erhöhten Zuckerverzehrs zählen.
Zusätzlich erhöht Zucker das Risiko, in absehbarer Zeit an Herzerkrankungen oder Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Asthma und Multipler Sklerose zu leiden.
Zucker schädigt ausserdem die Leber, irritiert den Magen und zerstört die gesunde Darmflora. Im Darm füttert der Zucker die dort ansässigen rarasitären Pilze und führt auf diese Weise zu Hormonstörungen der unterschiedlichsten Art.

Zucker kann also sehr wohl die Gesundheit zerstören.

Zucker birgt noch ein weiteres Problem
Ein nicht zu unterschätzender Nachteil des Zuckers ist sein hohes Suchtpotential. Zucker macht definitiv süchtig und daher ist es gar nicht so leicht, den Zuckerkonsum drastisch zu reduzieren. Lesen Sie immer die Zutatenliste auf den Etiketten Ihrer Lebensmittel, um auch den versteckten Zucker im Frischkäse, in der Fertigsuppe, in der Wurst und in den Frühstücksflocken aufzuspüren.

Auch brauner Zucker ist zu vermeiden
Übrigens ist sogenennter brauner Zucker, Rüben- oder Rohrzucker nicht besser für Ihre Gesundheit als weisser Zucker. Brauner Zucker ist oft sogar nur weisser Zucker mit zugesetzten Farbstoffen und anderen Chemikalien.
Bleiben Sie wachsam – es lohnt sich!

Suchen Sie Alternativen
Während der Umstellungsphase können Sie alternative Süssungsmittel, wie z. B. Kokosblütenzucker, Xylitol, Melasse oder Stevia verwenden. Wenn Sie der Heisshunger auf Süsses packt, greifen Sie einfach zu frischen Früchten oder trinken einen Fruchtsmoothie.
Auch die Mandelmilch, mit oder ohne Früchte zubereitet, stellt eine sehr gesunde und überaus köstliche Alternative dar.

Zucker ist nicht gleich Zucker
Um die Auswirkungen von Zucker auf den Körper bemessen zu können, ist es wichtig zu wissen, dass es verschiedene Arten von Zucker gibt, die sich unterschiedlich verhalten.
Am bekanntesten ist der weiße Kristallzucker. Er besteht aus Fruktose und Glukose. Aber auch jede Art von Kohlenhydraten beinhaltet Stärke, die ebenfalls eine Form von Zucker ist. Im Verdauungsprozess wird Stärke zu Glukose zerlegt – dem Brennstoff für unseren Körper. Während komplexe Kohlenhydrate mit reichlich Ballaststoffen, wie zum Beispiel Vollkornprodukte oder Gemüse, lange satt halten und den Körper mit reichlich Energie versorgen, bewirken einfache Kohlenhydrate aus stark verarbeiteten Lebensmitteln, wie zum Beispiel Weißmehl, alle Arten von raffinierten Zuckermitteln, Süßigkeiten oder Limonaden, dass der Blutzuckerspiegel extrem schnell ansteigt und den Körper aus dem Gleichgewicht bringt.Es besteht also kein großer Unterschied darin, ob wir nun puren Zucker zu uns nehmen oder einfache Kohlenhydrate aus stark verarbeiteten Lebensmitteln.

Foto: LB

Die 5 gravierendsten Auswirkungen auf den Körper

1. Zucker macht süchtig

Studien zeigen, dass der Konsum von Zucker ähnliche Auswirkungen auf das Gehirn hat wie der Konsum von Kokain. Somit wurde das Suchtpotenzial von Zucker bisher unterschätzt, was auch erklären würde, warum es für viele Menschen leichter ist, ganz auf Zucker zu verzichten anstatt sich nur zu mäßigen.

2. Krebszellen lieben Zucker

Der Konsum von Zucker bewirkt, dass der Körper mehr Insulin produziert, was nicht nur für den Blutzuckerspiegel wesentlich ist, sondern auch ein Wachstumshormon darstellt. Krebszellen wiederum brauchen viel Brennstoff, um zu wachsen, was sie durch einen hohen Zuckerkonsum auch schneller tun.

3. Gewichtszunahme und Diabetes

Durch einen hohen Zuckerkonsum gerät das Hunger- bzw. Sättigungssystem des Körpers durcheinander. Muss der Körper durch ständige Zufuhr von zuckerhaltigen Speisen viel Insulin produzieren, kann es mit der Zeit zu Insulinresistenz kommen. Dadurch werden Ghrelin, das sogenannte „Hungerhormon“, und Leptin, das sogenannte „Sättigungshormon“ ebenfalls nicht mehr richtig reguliert, was dazu führt, dass wir ständig Hunger haben und den Signalen unseres Körpers nicht mehr ganz vertrauen können. Zusätzlich kommt es zur Ausschüttung von mehr Cortisol, dem sogenannten „Stresshormon“, was sich bei den meisten Menschen negativ auf ihr Gewicht auswirkt. Außerdem führt Zuckerkonsum im Übermaß zum sogenannten „Stoffwechselsyndrom“, was mit Gewichtszunahme, erhöhtem Blutdruck sowie Cholesterinwerten einhergeht und sich zu Diabetes entwickeln kann.

4. Zucker wirkt sich negativ auf die Darmgesundheit aus

In unserem Darm gibt es zehnmal mehr Bakterien als es Zellen in unserem Körper gibt. Dabei ist das Gleichgewicht dieser Bakterien nicht nur für unsere Verdauung, sondern für unsere Gesundheit von entscheidender Bedeutung, da sich über 70 % unseres Immunsystems im Darm befinden. Ein übermäßiger Konsum von Zucker bringt das empfindliche Gleichgewicht der Darmflora durcheinander und bewirkt eine Schwächung der Immunfunktionen des Körpers, eine Beschleunigung des Alterungsprozesses sowie eine Verschlechterung des Hautbildes und unserer Grundstimmung.

 

5. Zucker beeinträchtigt das Gehirn

Es gibt mittlerweile immer mehr Hinweise, udien und Artikel, die einen Zusammenhang von einem hohen Zuckerkonsum und der Degeneration des Gehirns, von leichten Merkproblemen bis hin zu Krankheiten wie Alzheimer und Demenz, nahelegen.

Wurden und werden die Leute heute durch zu fettes Essen dick?
Nein! Fett, das zeigten Untersuchungen, die Menschen aßen mengenmäßig kaum mehr als früher.

Waren die eventuell die Gene der Bevölkerung schuld?
Quatsch. Die Gene verändern sich nicht so schnell.

Oder bewegten sich die Menschen weniger? Auch nicht zwingend. Denn warum sollten dann bereits auch Babys zugenommen haben;

Die Lösung heisst „Zucker!“, davon essen die Menschen heute dreimal so viel wie vor 50 Jahren. Tatsächlich scheinen Männer und Frauen überall auf der Welt regelrecht zuckersüchtig zu sein: Deutsche z. B. essen 40Kg jährlich. Mit dieser Menge könnte man einen 147 Meter hohen Turm aus Zuckerwürfeln bauen!

Thomas Krokor, Geschäftsführer Medi Fit

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Das Anwenden der beschriebenen Übungen geschieht auf eigene Gefahr. Die Erklärungen stellen in keinem Fall einen Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung dar. Die Beiträge können in Bezug auf einige Vorerkrankungen möglicherweise auch gesundheitlich gefährdende Empfehlungen enthalten. Wenden Sie sich daher bei Beschwerden immer an einen Arzt. Für Schäden oder andere Folgen durch fehlerhafte Anwendungen und Umsetzungen übernimmt die Medi Fit Cottbus keine Haftung.

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