Rubrik: vorspiel

Nils Stäfe singt im 1.Philharmonischen Konzert Gustav Mahlers Liederzyklus Nein, als fahrenden Gesellen sehe er sich nicht, antwortet Nils Stäfe auf eine entsprechende Frage, auch wenn er, der Bariton aus dem Staatstheater Cottbus, demnächst im 1. Philharmonischen Konzert der neuen Spielzeit die „Lieder eines fahrenden Gesellen” von Gustav Mahler im Arrangement von Arnold Schönberg interpretieren wird. In Saalfeld geboren, sei Thüringen seine Heimat. Seit 2017 im Staatstheater Cottbus fest engagiert, räumt er ein, auch Cottbus hat für ihn jetzt Heimatliches. Ihn quäle nicht das Bedürfnis, seinen Wohnort oft zu wechseln. Er sei gern sesshaft. Wie die Handwerksburschen seit dem 12.…

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„Zwei wie Bonnie und Clyde” demnächst in der TheaterNativeC „Endlich, endlich”, sagt Roland Heitz, seit Anfang des Jahres Theaterleiter in der Kleinen Komödie TheaterNativeC. Endlich, endlich, weil Corona auch in Petersilienstraße 24 vieles durcheinander gebracht und auch die nächste Komödie „Zwei wie Bonnie und Clyde” vor sich her geschoben hatte. Roland Heitz inszeniert sie. Hintergrund des Erfolgsstücks ist ein amerikanisches Verbrecherpaar, Bonnie Elizabeth Parker und Clyde Chestnut Barrow, das zur Zeit der Weltwirtschaftkrise zwischen 1929 und 1934 den Mittleren Westen der USA durch Überfälle auf Banken, Tankstellen und Lebensmittelläden unsicher gemacht und dabei 14 Menschen, zumeist Polizisten, getötet hatten, ehe…

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Hach, die tolle Lola! Generationen haben die unsterbliche Marlene Dietrich im Blick, wenn vom „Blauen Engel” die Rede ist. Die musikalische Komödie von Peter Turrini nach diesem Film und Heinrich Manns Roman „Professor Unrat” ist in diesem Jahr Teil des Sommertheaters der Kleinen Komödie TheaterNative C in der Petersilienstraße. Wer dieses Stück schon gesehen hat, wird auch diese tolle Lola, eine hinreißende Tingeltangel-Sängerin, lange im Gedächtnis behalten: Alice Köfer. Ja, Köfer, ja, tolle Lola. Tolle Stimme, tolle Ausstrahlung. Tolle Wahl von Printschitsch, der – so entstehen Anekdoten – erst nach ihrem Vorsingen erfahren haben will, dass sie aus der berühmten…

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Warum Chefbühnenmanagerin AnnaLisa Canton so ist, wie sie ist Wer regelmäßig im Staatstheater Cottbus zu Gast ist, sei es in regulären Vorstellungen, offenen Proben und anderen Darbietungen, kennt AnnaLisa Canton. Kein Name steht so oft in den Programmheften wie der Ihre. Kaum ein Künstler muss/darf so oft präsent sein, wie sie es ist. Die grazile Italienerin wirbelt vor, auf und hinter der Bühne herum, ist immer da, wenn sie gebraucht wird. Ein Wirbel aber, der für Ruhe und normalen Ablauf sorgt, weil er sich in aller Ruhe und durchdacht vollzieht. Man spürt: Da sind Verlässlichkeit, Exaktheit und Pünktlichkeit. Die Frau…

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Kleine Komödie Cottbus bereitet sich nun auf den Theatersommer vor In der Fußball-Bundesliga sprach man von Re-Start, als der Spielbetrieb nach mehrmonatiger Corona-Unterbrechung wieder aufgenommen wurde. Aus der Meisterschaft war eine Geisterschaft geworden. Am 6. Juni durften die Theater wieder öffnen. Geisterspiele sind in diesem Metier freilich nicht vorstellbar. Aber der Kleinen Komödie Cottbus, seit 30 Jahren unter dem Namen TheaterNative C bekannt, gelang ein fulminanter Re-Start. Gleich an diesem Abend hob sich zum ersten mal wieder der Vorhang zu der Komödie „Der Pantoffel-Panther” von Lars Albaum und Dietmar Jacobs. Dass die Künstler um den neuen Theaterleiter Roland Heitz und…

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Wie im Staatstheater Cottbus aus einer Schauspiel- eine Filmproduktion wurde Ja, ja, der Wald. Der junge Regisseur und Schauspieler Gordon Kämmerer, der am Staatstheater Cottbus zusammen mit Wiebke Rüter eine Produktion unter dem Titel „Der Wald” zur Uraufführung bringen soll, bringt dafür zwei bzw. sogar drei gute Voraussetzungen mit. Er ist mit dem Theater und dem Wald aufgewachsen. Seine Eltern pflegten den Gesang in Opernchor und Musicalinszenierungen. Und in Eisenach geboren, hatte er den Thüringer Wald vor der Nase. „Im Wald”, erzählt er, „fühlte ich mich schon als Siebenjähriger geborgen und heimisch. Meine Oma hatte alle Ängste zerstreut. Ich wähnte…

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Was sich hinter den Mauern des Staatstheaters in Coronazeiten tut Das Staatstheater Cottbus hat bekanntlich drei Spielstätten: das Große Haus, die Kammerbühne und die Theaterscheune in Ströbitz. In allen dreien herrscht coronabedingt seit Wochen Ruhe. Das Mobiliar ist staubabweisend verdeckt und träumt von besseren Zeiten, die es erlebt hat und neu herbeisehnt. Wer Theater liebt, vermisst es, wie er Grundnahrungsmittel, wenn er nicht über sie verfügen könnte, vermissen würde. Auch Annalena Hänsel hofft, dass sich der Vorhang bald wieder hebt, sich die Säle füllen und neue wunderbare Theaterproduktionen die Begegnung mit der Öffentlichkeit suchen. „Man muss mit den Möglichkeiten leben…

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Jasmina Hadžiahmetović inszeniert im Staatstheater Cottbus Verdis Oper „Otello” Als nächstes Opernprojekt kündigt das Staatstheater Cottbus Giuseppe Verdis „Otello” an. Regie führt Jasmina Hadžiahmetović, die bereits in der vergangenen Spielzeit Zuschauer und Kritik mit einer gelungenen Inszenierungsarbeit von Wagners „Der fliegende Holländer” begeisterte. Die Regisseurin wird ab der kommenden Spielzeit als Oberspielleiterin der Oper in Cottbus wirken, kündigte das brandenburgische Kulturministerium vor kurzem an. Jasmina Hadžiahmetović – eine Frau mit interessanter Vita, die ihre Kunst durchdringt. HERMANN war mit ihr im Gespräch. Es ist vielleicht gut, die Geschichte dieses Cottbuser „Otello” von der Kindheit seiner Regisseurin aus zu erzählen. Jasmina…

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4. Teil unserer Serie über das „Fluchtpunkt”-Projekt des BürgerSprechChores / Heute mit Migranten Der BürgerSprechChor des Staatstheaters hatte Migranten und ausländische Mitbürger eingeladen, um sein Projekt zu präsentieren und für das Mitmachen zu werben. Dramaturgin Wiebke Rüter und Schauspieler Michael von Bennigsen stellten vor, was da im Entstehen ist und am 25. Juni zum ersten Mal unter dem Titel „Fluchtpunkt” über die Bühne gehen soll: ein Theaterstück mit Geschichten von Krieg, Verfolgung, Unrecht, Flucht und von einer Heimat in Frieden und Freiheit. Geschichten, die das Leben der Beteiligten schrieb oder von denen sie träumen. Chorisch, aber auch solistisch sollen sie…

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Eine Erfolgsgeschichte: Sachsen-Dreyer wird 15 Der SachsenDreyer wird 15 Jahre alt. Die drei Künstler – Sylvia Burza, Matthias Greupner und Matthias Härtig – haben damals eine Kabarettgruppe gegründet, die sich bald in die Herzen der Lausitzer und ihrer Gäste gespielt hatte. Von der TheaterNativeC in Cottbus kommend, fanden sie bei der Stadtverwaltung Lübbenau offene Türen und Ohren. So wurden sie auch zu den Gründern der heutigen beliebten Bunten Bühne der Spreewald-Hauptstadt. Der Namen hat eine gewisse Vorbedeutung. Der Sachsen-Dreier ist die berühmteste deutsche Briefmarke. Sie kam am 29.6.1850 auf den Markt. Noch existente Exemplare des Wertzeichens werden heute zuweilen für…

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