Rubrik: Spot on!

Um dieses SPOT ON zu schreiben treffe ich mich mit Anne-Kathrin auf einen Kaffee und ich erfuhr, dass sie Juristin ist, was mir ruckartig zu einer aufrechten Sitzhaltung verhalf und ich fragte sofort ob ich denn jetzt wohl genau aufpassen müsse, was ich sie frage. Ein lachendes „nein, nein…“ lies mich wieder etwas lockerer werden und ganz uneigennützig fragte ich nach einer Rechtsangelegenheit in eigener Sache. Anne-Kathrin reagierte gelassen und sagte, sie sei es gewohnt, dass fast jedes Kennenlernen mit solch einer Situation, sprich, einer Frage aus dem Rechtsbereich beginnt. Warum Jura, fragte ich. Der Entschluss dazu reifte in einem…

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Warum Cottbus? Sowohl von Freunden aus seiner Heimatstadt Kiel als auch von den neuen Bekanntschaften in Cottbus hört Heiko Straehler-Pohl immer wieder diese Frage. Mittlerweile lautet die Antwort – Warum nicht? Den anfänglichen Erklärungen weicht die Einsicht, dass ein Umzug nach Cottbus nicht mehr oder weniger Begründungen benötigt, als ein Umzug nach Berlin, München oder Köln. Aber wenn man es genau betrachtet, lag es schon an seiner Freundin, gebürtige Cottbuserin und Rückkehrerin. Ohne einen Job in der Tasche, das Studium, Masters of Arts in Kunstgeschichte und Medienwissenschaften, in den letzten Zügen, wagte er den Neuanfang. „In den Osten verweht“, freut…

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Es ist nicht überliefert, ob Roger Kluge gerade wegen Eberhard Pöschke, der tags zuvor seinen 85. Geburtstag feierte, bei der Weltmeisterschaft der Bahnradsportler am 3.März so sehr in die Pedale trat, dass er der Ikone des RK Endspurt Cottbus den Titel im Zweiermannschaftsfahren als Geschenk auf den Geburtstagstisch legen konnte. Sicher aber ist, dass dieser Eberhard Pöschke sich ein weiteres Mal angesichts eines großartigen Erfolges eines seiner „Endspurtler“ zufrieden zurücklehnen konnte, um wieder einen herausragenden Titel eines Akteurs aus seinem Verein zu genießen. Er selbst konnte während seiner aktiven Laufbahn nie in ein Regenbogentrikot schlüpfen, ohnehin war die unermüdliche Arbeit…

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Sicher habt ihr schon einmal die riesigen blauen Buchstaben vor der Stadthalle Cottbus gesehen, die das Wort F I L M F E S T I V A L ergeben, oder? Und genau mit diesen Buchstaben fing alles vor ziemlich genau 17 Jahren an. Da wurde aus Enricos Kfz- und Lackierwerkstatt ein neuer Arbeitsbereich. Enrico Frühling ist ein talentierter authentischer Mann aus Klein Döbbern. Der 43-jährige Familienvater lernte Kfz-Lackierer, machte sich nach seiner Ausbildung selbstständig und erwarb für den Gebrauch in seiner Werkstatt eine Anlage, welche Styropor CNC schneiden kann. Ihm fiel auf, dass man aber mit dieser nicht nur…

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Traumhaft schöne Wäsche für jedermann und Frau „Gehören sie auch zu den 80 % der Frauen mit einer falschen BH-Größe?“ Diesen Satz hat sicher schon jeder im Radio gehört. Es ist der Spot vom Donna – Wäsche & mehr. 2011 gründete Silvia Lion-Hanisch das Unterwäschegeschäft, es ist die beliebteste Anlaufstelle in Sachen Wäsche mit über 100 verschiedenen BH-Größen. Die 54-Jährige lebt seit 1989 in Cottbus, ursprünglich kommt sie aus dem Saarland. Silvia betitelt sich selbst als Workaholic und damit übertreibt sie definitiv nicht. Bereits mit 19 Jahren eröffnete sie damals ganze fünf Pubs im Saarland. Als es sie in die…

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Mit einem Industriemechaniker und einem Master of Arts in Architektur in der Tasche gründete Stefan Restemeier 2003 die Firma leuchtstoff*. Der 40-Jährige ist seit längerer Zeit in Cottbus gestalterisch aktiv. Wir erinnern uns an die Ausstellungen in der Esscobar oder die Lichtskulptur am Heronplatz, wobei es aber nicht bei diesen zwei Projekten geblieben ist. Auch das Lichtkonzept für das Cottbuser E-Werk und den Amtsteich, Veranstaltungen im Kunstmuseum Dieselkraftwerk oder die interaktiven Lichtinstallationen an den Gebäuden von Veranstaltungsorten der Nacht der kreativen Köpfe, wie die Alte Tuchfabrik (bei Arvato) und der Handwerkskammer, sind ihm zu verdanken. Mittlerweile ist Stefan auch überregional…

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Der in Lübbenau geborene Mike Salomon kam frühzeitig zur Kunst. Schon im Alter von zehn Jahren studierte er Bühnentanz an der Palucca-Schule in Dresden, um dann anschließend zehn Jahre als Tänzer u.a. an der Komischen Oper in Berlin zu arbeiten. Darauf folgten ein Choreographiestudium am Regieinstitut der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und Engagements in Brandenburg, Cottbus und Coburg, vermehrt Projekte in der freien Szene und Reisen mit dem Rucksack nach Indien, Pakistan und Afghanistan. Später zog es ihn als „Kulturraumentwickler“ nach Sachsen, so zur 1. Ostrale nach Dresden, der Kulturinitiative Kirschau oder zum Kunstlabel obART. Nachdem eine Liaison mit…

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Sie ist eine richtige Cottbuser Pflanze und hat in ihrer Jugend oft Veranstaltungen im Glad-House besucht. Konzerte, Filme im Obenkino oder auch Proben und Vorstellungen mit dem „Theater an der Wendeschleife“ deren Mitglied sie war, prägten schon frühzeitig ihre Beziehung zum Haus in der Straße der Jugend. Überhaupt haben Theater und Kultur sie immer irgendwie magisch angezogen, ob beim Ballett-Training unter Helmut Winkelmann im Kindermusical Cottbus oder später in der Singakademie dem Taktstock von Christian Möbius folgend. Nach dem Abitur folgte ein Studium der Theaterwissenschaft, welches sie dann noch durch Medien- und Kommunikationswissenschaft bereicherte. Die Aufgabe, aus dem alten Pionierhaus…

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Die Seele des JUKS Vor über 23 Jahren gründete Bianca Noack den Cottbuser JUKS e.V. und gestaltet seitdem die Kinder- und Jugendarbeit der Stadt aktiv mit – auch das Konzept der größten Plattform für Schüler-Kunst stammt aus ihrer Feder. Ihren beruflichen Weg begann die ausgebildete Sozialpädagogin mit einer Nebentätigkeit im heutigen Glad-House. Während der Betreuung einer Kinder-Veranstaltungsreihe wuchs ihr Wunsch, ein dauerhaftes Angebot dieser Art zu etablieren. Mit sechs Gleichgesinnten gründete sie 1995 den JUKS e.V. und bekleidet seither dessen leitende Position. Die Mitglieder betreuen Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 20 Jahren und bieten zahlreiche Kreativ- und…

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In Cottbus angekommen Wie 5,5 Millionen seiner Mitbürger*innen sah auch Mohammad Scharr sich gezwungen, sein Heimatland Syrien zu verlassen, seit dort im Jahr 2011 der Bürgerkrieg ausbrach. Seit zwei Jahren lebt er nun in Cottbus und hat sich allmählich eingewöhnt. Aufgewachsen ist der 20-Jährige in der historischen Altstadt von Damaskus, an deren einstige Kultur und Lebendigkeit er sich voller Bewunderung zurückerinnert. Doch als er 13 war, begannen die Konflikte, und man konnte sich nicht mehr sicher fühlen. Zum Militärdienst wollte er nicht gezwungen werden, doch Verweigerer riskieren Gefängnisstrafen und Schlimmeres. Auch sein Abitur musste er abbrechen. Er hielt sich zu…

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