Rubrik: Spot on!

Draußen ist der Winter eisig kalt und drinnen empfängt mich eine Frau mit großer Herzenswärme. Ich bin zu Gast bei der Grande Dame der Cottbuser Kunstszene, Elke Dieminger. Völlig unaufgeregt und sanftmütig sagt sie „… stell dir mal vor, ich werde bald achtzig Jahre, dabei war ich doch neulich noch ein junges Mädchen.“ Ja, sage ich und wie die Zeit vergeht und was Elke alles erlebte, passt sicherlich in ein ganzes Buch. Dieser Gedanke wäre doch Anstoß für ein neues Projekt. Ihr Familienstamm lässt sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen und ist sorgsam in einer ledergebundenen Familienchronik nachzuschlagen. Elke…

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Albert Einstein schrieb einmal: „Erfolg kommt dann, wenn du tust, was du liebst.“ Mir ist so, als trifft dieser Satz genau auf Marcel Linge zu. Immer schon war er mit Herzblut bei der Sache, gab und gibt mehr als einhundert Prozent. Ob in der Schule, beim Abitur, auf den Sportschulen Frankfurt (Oder) und Cottbus, als Handball-Trainer, als Führungskraft der Cottbuser UCI-Kinowelt oder beim Studium zum Betriebswirt, immer ist er mit überdurchschnittlicher Power und großem Ehrgeiz dabei. Kurzzeitig verließ Marcel die Lausitz in Richtung Düsseldorf. Sein Herz aber schlug für die Lausitz und so kam der in Elsterwerda geborene in seine…

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Frau Gurisch empfängt mich mit den Worten „neulich beim Wein waren wir doch per Du…“, was mir irgendwie entfallen war. Also, Du Petra. Jetzt trinken wir Tee statt Wein und plaudern über das Leben. Ich blicke mich im großen Tageslicht durchfluteten Altbau um und mir fallen Kunstwerke von Sven Pfennig, Andreas Klose, Ralf Schuster, Patrick Rosenblatt auf. Auch eine frühe, beeindruckende Arbeit von David Lehmann. Die Frau hat Geschmack und ich erfahre, dass es ihr nicht um das allzu übliche Kunstimage-Gehabe geht, sondern, dass Petra mit jedem der Künstler eine persönliche „Geschichte“ verbindet. Begonnen hat das schon vor weit über…

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Sein Tag beginnt mit Enthaltsamkeit. Keine Nachrichten, keine Werbung. Nur Tee und frische Luft. Später dann frisches Obst und Bewegung. Gesundheit und dafür auch etwas tun, steht an erster Stelle im Leben von Ronne. Aufgewachsen in Großräschen interessierte er sich für eine sportliche Laufbahn, besuchte die Potsdamer Sportschule. Und, so erzählt Ronne „ … dann stand bei einer Freundin ein Klavier herum und ich durfte darauf herumklimpern“. Er erinnert sich, dass ihn schon zu dieser Zeit die Musik von Tschaikowski und Mahler gefiel. Ronne begann, dann Architektur zu studieren, den Abschluss verwehrte er sich aber selbst. Sein nächstes Studium war…

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Sein Name und seine Person sind untrennbar mit dem Fußballsport verbunden und das nicht nur in unserer Stadt. Schon als kleiner Junge spürte er den Drang nach Bewegung, nach mehr Bewegung und da gab es das runde Leder und somit war sein Weg relativ schnell vorgezeichnet. Die Fußballkarriere des in Lauchhammer geborenen Kickers begann 1976 bei der Betriebssportgemeinschaft Brieske-Senftenberg. Danach spielte er beim FCE Nachwuchs in Cottbus, stieg in die Bundesliga auf. Er wechselte zu Werder Bremen, dann zu Hansa Rostock, später zum Dresdner SC und dann wieder zurück in die brandenburgische Landesliga. Seit 2003 betreibt Sven eine Fußballschule in…

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„Die Kunst ist meine Heimat, nicht die geographische Lage.“ Ein Satz, der Wesentliches über Gertruda sagt. Die im litauischen Vilnius geborene Kunstfreundin hat ihr ganzes Leben den schönen Künsten gewidmet. Aber nicht nur. In den siebziger Jahren kommt die studierte Musik- und Kunstwissenschaftlerin der Liebe wegen nach Cottbus und kurz darauf werden ihre Zwillinge geboren. Voller Stolz zeigt sie mir deren Fotos und erzählt mir von den Karrieren beider erfolgreicher Töchter in Berlin und ihrem Enkel. Sie sei glücklich, sagt Gertruda über ihren Familienzusammenhalt. Gleiches gelte für die vielen Freundschaften zu Künstlern, die sie seit ihrer Tätigkeit in der Carl-Blechen-Galerie…

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Wieso soll ich mich verschließen, wenn die Stadt mich findet! Ob im Hemd mit dem Cottbusverkehr Zeichen am Kragen oder in der Uniform der Parkeisenbahn, Rico Metschke macht immer eine gute Figur und dazu auch immer noch eine gute Arbeit. Dem 34-Jährigen steckt irgendwie das „Bahnerblut“ in den Adern. Begonnen hat das Ganze schon in der Schulzeit. Als die anderen von Eisenbahnen träumten, ging Rico zur Parkeisenbahn, um dort aktiv zu werden. Der Parkeisenbahn ist er bis heute treu geblieben. Nach der Schulzeit zog es den jungen Mann zum Freiwilligendienst nach Ungarn. Diese Zeit bezeichnet er selbst als spannend und…

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Miriam …kam 2008 aus Berlin zum Studium nach Cottbus, nach dem erfolgreichen Abschluss des Umweltingenieurwesens belegt sie seitdem den Studiengang „Nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien“ an der hiesigen Uni und bezeichnet sich selbst als Langzeitstudierende. Als sie den Mikrokosmos Uni verließ, um die Stadt zu erkunden, sind ihr die vielen grünen Oasen, die kurzen Wege und die gepflegten Altbauten aufgefallen. Dass unsere Stadt noch wesentlich mehr zu bieten hat, wurde ihr klar, als sie die unterschiedlichen Menschen hier kennenlernte. Ihr gefallen die Leute, die zusammenhalten, Neues vorantreiben, Initiativen starten, Nischen besetzen, die Stadt lebendig, angenehm und lebenswert machen. Während ihrer…

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Was macht eigentlich… Mirko Schülke ? Vor vierundzwanzig Jahren lasen wir an dieser Stelle schon einmal von ihm. Den geborenen Cottbuser darf man wohl getrost als ersten und innovativsten Macher der Stadt bezeichnen. Alles begann mit Mirkos Gastro-Ausbildung. Schon dort war er der schillerndste (heute: coolste) Kellner der Stadt. Seinem Witz, seiner Akkuratesse und Perfektion waren die Gäste des alt ehrwürdigen „Stadt Cottbus“ verfallen. Die feinen Damen genau wie die jungen Dandys. Kein Mann lief so selbstsicher, schick gescheitelt und gestylt herum wie dieser Typ. Als auch Cottbus dann im östlichsten „Westen“ angekommen war, machte sich dieses Enfant terrible selbstständig,…

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Der Name Rechn ist in Cottbus kein unbekannter. Beate ist die Frau des Malers Günther Rechn. Und da wir alle wissen, dass (meistens) hinter jedem erfolgreichen Mann eine eben so starke Frau steht, habe ich mich ins Atelier Rechn begeben, um Näheres über Beate zu erfahren. Schon als junger Erwachsener war ich Dauerbesucher im Cottbuser Staatstheater am Schillerplatz und sah beide, die Chefin der Requisite, Beate, und den erfolgreichen Maler, Günther, in vielen Vorstellungen im Publikum. Immer schon ein elegantes Paar. Bohemiens eben. Warum schreibe ich hier von beiden Rechns? Weil, wie ich erfahre, sich beide tatsächlich schon seit ihrer…

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