Rubrik: Spot on!

Nähe und Respekt „Mit lockerem, langen Schritt, mit ruhigem Atem und einem Lächeln auf dem Gesicht biegt Georg in die Zielgerade ein. Wenn er die Start-Ziellinie erreicht, hat er die 70. Runde vollendet. Aber das Rennen geht weiter, und man sieht ihm an, er ist froh darüber. . .” Dieser Lauf als Sprachbild ist so recht passend zu Georg Zielonkowski, den Lausitzer Sportreporter, den Jubilar, der im April seinen 70. Geburtstag feiert. Biografie heißt ja auch Lebenslauf. Und da ist Georg unermüdlich. Kein Hermann-Magazin ohne seine Artikel, die oft wie ein Röntgengerät in das Sportgeschehen hineinleuchten. In Redaktionssitzungen wundere ich…

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Dem einen oder anderen Leser ist der Name Aspasia Opitz vielleicht schon einmal begegnet, denn sie ist Redakteurin beim Lokalfernsehsender Lausitz TV (LTV) und flimmert wöchentlich als Moderatorin der Nachrichtensendung über die TV-Bildschirme. Geboren und aufgewachsen ist die 31-Jährige unweit der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Dort studierte sie Literatur- und Kulturwissenschaften sowie Geschichte und absolvierte anschließend ein Masterstudium im Fach Kulturmanagement. Weil ihr die theoretische Ausbildung an der Universität zu wenig und das Geld als Studentin zu knapp war, arbeitete sie stets in zahlreichen Nebenjobs und eignete sich in etlichen Praktika Kenntnisse an. Über Umwege, die das Leben eben oftmals bereit…

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In der Stadt mit dem Rad unterwegs zu sein spart mich vor allem Geld. Alle Parkplätze in der Innenstadt werden von der Stadt bewirtschaftet. Es gibt keinen einzigen, der nicht zu bezahlen ist. Egal, wo ich das Auto, wenn ich es mal nutze, hinstelle, am Ende habe ich einen Zettel dran mit Summen, die ich mir nicht mehr erklären kann. 55 Euro, wenn man auf dem Bürgersteig steht, zum Beispiel. Wobei ich des Öfteren Zweifel daran habe, ob das noch ein Bürgersteig ist. Die machen doch nur ihren Job, schreie ich innerlich die Leute an, die doch nur ihren Job…

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Mit Hilfe von A4-Flyern, die Adrian an Ampeln im Cottbuser Stadtgebiet klebte, suchte er Menschen, die sich genau wie er für Literatur interessieren. Hinter dieser unkonventionellen Methode in Zeiten von Social Media steckt ein 20-jähriger junger Mann aus der Lausitzmetropole, der nach seinem Abitur den Beruf des Vermessungstechnikers erlernte und dessen Arbeitsort dort ist, wo Grundstücke entstehen, wo gebaut wird oder wo sich die Topographie verändert. Und genau dort ist ihm auch die Idee zur Gründung eines Buchclubs gekommen. Gerade erst hat Adrian das Lesen wieder neu für sich entdeckt, denn aus Zeitmangel war er längere Zeit nicht so lesesüchtig…

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Übersetzt man den Nachnamen von Canan aus dem Türkischen ins Deutsche, hat er die Bedeutung Stein. Den kleinen Haken unter dem s nennt man Cedille und schreibtechnisch funktioniert das mit der Tastenkombination U+015F. (Hermann lesen kann auch Fortbildung sein!) Canan hat einen türkischstämmigen Vater, eine aus Polen stammende Mutter, ist in Cottbus geboren und hier aufgewachsen. Nach ihrem Abitur begann sie in Hannover eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel, die sie dann in Leipzig erfolgreich abschloss. Seit ihrer frühesten Kindheit begleitet Canan ihren Vater Ahmet zum Boxtraining. Dabei zeigte sie schnell Begeisterung für Taekwondo, sie trainierte intensiv, gewann Vollkontakt-Turniere und…

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Das November-Thema: SCHULE Mailo, 12 Jahre: Wenn ein Lehrer einen komischen Namen hat, finden das manche toll. Einige Lehrer werden von Windelfurzern und Teenagern heimlich ausgelacht; und es steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Lehrer von diesen Kindern nicht ernst genommen wird. Beispiele: Antonia Klodeckel, Pius Piesacker, Herr Frau, Herr Quäler und Frau Tate-Bumms-Tischler. Charlotte, 10 Jahre: Die frühe Auftstehzeit ist zwar gut für die Pünktlichkeit, aber ist es auch gut für einen selbst? Ella-C., 13 Jahre: Wenn unsere Whiteboards sich nicht mit den Computern verbinden, haben die Lehrer vorne keine Möglichkeit etwas zu schreiben, außer sie haben ihre Stifte dabei,…

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Darum werden ihn sicher ganz viele Menschen beneiden. Befindet sich doch Norbert Möller derzeit in den letzten Wochen seines Arbeitslebens, Ende November wird er sich in den Ruhestand verabschieden. Schon am 1. Oktober konnte er sein 40-jähriges Dienstjubiläum begehen. Da es die Gesetze nicht zulassen, das Kalenderjahr arbeitsmäßig „voll“ zu machen, muss er auf die Jahresendprämie verzichten. Seine Enttäuschung ist verständlich, seinem dienstlichen Eifer bis in die letzten Arbeitswochen hinein wird dies jedoch keinen Abbruch tun. Seit 1981 ist der heute 65-Jährige in Sielow weit mehr, als nur der Hausmeister der heutigen Grundschule. War er doch stets mit den…

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Der gebürtige Franzose Patrick Rosenblatt fand seinen Weg vom elsässischen Mulhouse über Straßburg, Brüssel und Berlin nach Cottbus. Wie das klingt! Er studierte Architektur in Frankreich, zog nach Belgien und später nach Berlin. Unsere Stadt schien eine solche Anziehungskraft zu besitzen, dass es ihn 1995 nach Cottbus zog, wo er an der hiesigen Universität als wissenschaftlichen Mitarbeiter tätig war. In dieser Zeit lernte er seine jetzige Lebenspartnerin Petra kennen. Beide haben einen gemeinsamen Sohn. Patricks künstlerische Ambitionen und Talente zeigten sich schon während seiner Studienzeit. Er entwarf und zeichnete Häuser, die nicht der Norm entsprachen, aber seiner ungezügelten Zeichenlust freien…

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Es mag am Beruf von Janin Vetters liegen, dass sie ihr ganzes Tun einem gedeihlichen Miteinander widmet. Als Kinderkrankenschwester bei den Johannitern, wo sie täglich an der Seite von schwer- und schwerstkranken Kindern tätig ist, ist sie bestrebt, ihren jungen Patienten Wege zu ebnen und sie trotz ihrer Einschränkungen dennoch am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. So nimmt sie ab und an Patienten heim in ihre Familie, wo es für ihre eigenen Kinder Lilly (10 Jahre) und Rocco (7) selbstverständlich ist, vorübergehend „Familienzuwachs“ zu haben. „Mein Anspruch ist es, im Berufsleben, genau wie in der Freizeit, stets nach Lösungen zu…

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Draußen ist der Winter eisig kalt und drinnen empfängt mich eine Frau mit großer Herzenswärme. Ich bin zu Gast bei der Grande Dame der Cottbuser Kunstszene, Elke Dieminger. Völlig unaufgeregt und sanftmütig sagt sie „… stell dir mal vor, ich werde bald achtzig Jahre, dabei war ich doch neulich noch ein junges Mädchen.“ Ja, sage ich und wie die Zeit vergeht und was Elke alles erlebte, passt sicherlich in ein ganzes Buch. Dieser Gedanke wäre doch Anstoß für ein neues Projekt. Ihr Familienstamm lässt sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen und ist sorgsam in einer ledergebundenen Familienchronik nachzuschlagen. Elke…

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