Ankommen in Cottbus ist seit einigen Jahren noch einen Tick schöner geworden. Mit dem Bunten Bahnhof und den Akteuren im Großenhainer Bahnhof ist ein Ort entstanden, an dem sich Menschen begegnen, Kunst und Kultur ein weiteres Zuhause gefunden haben und neue Wege gemeinsam begangen werden. Mit der Eröffnung des Prima Wetters am 30. April mit niemand geringerem als der Ska-Legende BLECHREIZ, wird an dem zentralen Standort der Sommer eingeläutet. Quizzen bis der Arzt kommt, den Kicker-Tisch rocken, Rundlauf an der Tischtennis-Platte, Lesungen, Konzerte, Jam-Sessions, Speis und Trank und natürlich fulminantes Feiern sowie vieles mehr – das Prima Wetter ist zurück.…

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Über den (fast) vergessenden Cottbuser Schriftsteller, Radio-Pionier, Kritiker, Germanisten, KZ-Überlebenden, Draufgänger, Emigranten, Genius… Mit der Machtübernahme der Nazis beginnen für die Schirokauers schwere, wechselhafte Jahre. 1933 verliert Arno seine Stellung beim Radio Leipzig. Das Publizieren kleinerer Artikel ist nur noch bei befreundeten Verlegern unter Pseudonym möglich und keine Konstante. Von heute auf morgen wird dem emporstrebenden, jüdischen Intellektuellen die Arbeitsgrundlage und das Publikum entzogen. Ironischerweise wird ihm von den Nazis 1934 das „Ehrenkreuz für Frontkämpfer“ verliehen. Ein Umstand, der den ehemaligen Piloten mit einem trügerischen Optimismus versieht. Der befreundete Schriftstellerkollege Heinrich Wiegand gibt den Schirokauers den Tipp nach Italien auszureisen.…

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Vor nur einem Jahr hat sich eine höchst kreative Gruppe junger Sorbinnen und Sorben zusammengeschlossen. Seither ist viel passiert – und weitere spannende Projekte sind in schon Planung. Hermann sprach mit einem der Gründungsmitglieder, der Künstlerin Hella Stoletzki, die derzeit in Wien studiert. Was ist euer Ziel – und was steckt eigentlich hinter dem Namen? Unser Name „Kolektiw Wakuum“ spielt darauf an, dass es in der Niederlausitz ein Vakuum gibt in Sachen sorbische Jugendkultur, gerade im städtischen Raum. Und es geht darum, welche krassen Folgen das Abbaggern von Dörfern für unsere Kultur und unsere Sprache hat. Dort ist viel verlorengegangen,…

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Über den (fast) vergessenden Cottbuser Schriftsteller, Radio-Pionier, Kritiker, Germanisten, KZ-Überlebenden, Draufgänger, Emigranten, Genius… Berlin, 29. Oktober 1923, die Geburtsstunde des deutschen Rundfunks: „Achtung, Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin, im Voxhaus. Auf Welle 400 Meter. Meine Damen und Herren, wir machen ihnen davon Mitteilung, dass am heutigen Tage der Unterhaltungsrundfunk-dienst, mit Verbreitung von Musikvorführungen auf drahtlos-telefonischem Wege beginnt. Die Benutzung ist genehmigungspflichtig!“ Arno Schirokauers Freund, der Autor und letzte Chefredakteur des „Simplicissimus“ Franz Schoenberner schrieb über die Anfänge des Rundfunks: „Das Radio schien zu jener Zeit, nicht viel mehr zu sein als ein neues Spielzeug für technisch interessierte Halbwüchsige aller…

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Mein Bücherbord März 22

„Das Nichts ist ungewohnt nah” Ein echter Houellebecq und doch mehr – das ist der Roman „Vernichten” (Dumont, 624 Seiten,…

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Kolumne März 2022

„Wie nennt man einen dicken Vegetarier?“ „Eine Biotonne“ Aus der Reihe „Was man auf einem Kinderspielplatz von bummelig 6-jährigen Jungen…

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Editorial März 2022

Neuerdings begegnet mir in Überschriften und angeschlossenen Texten wieder häufiger die Schreibweise „Cottbusser“ anstatt „Cottbuser“. Warum „Cottbusser“ eher für das…

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Spot on: Aspasia Opitz

Dem einen oder anderen Leser ist der Name Aspasia Opitz vielleicht schon einmal begegnet, denn sie ist Redakteurin beim Lokalfernsehsender…

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Warum in die Ferne schweifen?

Anzeige | Viele nehmen weite Wege auf sich, um der lauten Stadt zu entkommen und in entfernten Ländern Entspannung oder Abenteuer zu erleben. Egal, ob Jakobsweg oder Malediven – bei…

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Spot on: Adrian Schreiber

Mit Hilfe von A4-Flyern, die Adrian an Ampeln im Cottbuser Stadtgebiet klebte, suchte er Menschen, die sich genau wie er für Literatur interessieren. Hinter dieser unkonventionellen Methode in Zeiten von…