Mit DER BIBERPELZ bringt im Januar das gesamte Schauspielensemble eine märkische „Diebskomödie“ von Gerhart Hauptmann auf die Bühne. Im Januar steht das gesamte Ensemble des Schauspiels auf der Bühne des Cottbuser Theaters. Hausregisseur und -autor Armin Petras bringt „Der Biberpelz“ von Gerhart Hauptmann auf die Bühne. Eine Komödie? In Zeiten von Klimawandel, Corona, Inflation und trübem Januar-Wetter? Ja, jetzt erst recht. Denn den Figuren in Hauptmanns Stück geht es nicht anders. Viel zu lachen haben sie nicht. Düster ist es im märkischen Wald, es gibt kaum was zu beißen, Geld sowieso nicht und der Winter ist hart. Und dennoch gelingt…

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„Die beste Definition des Menschen lautet wohl: undankbarer Zweibeiner.“ Schreiben ist eine besondere Form des Schwätzens und manch einer hält davon nicht viel. Es kommt ihm das Bedürfnis auf, die Kinnbacken aufeinander zu pressen und durch die geschlossenen Zähne zu spucken wie ein Matrose. Da bedarf es Dankbarkeit für die Aufmerksamkeit, mit der andere den Schreiber reden lassen. Wer lässt heut’ noch andere ihre Meinung aussprechen, ohne sofort mit Schimpfworten oder noch Schlimmerem zu antworten? „Ich hasse Sie, mit dem ganzen Hass meiner Seele.“ Was muss man heute getan haben, um mit Dostojewskis Worten gescholten zu werden? Ich verrate es:…

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Übersetzt man den Nachnamen von Canan aus dem Türkischen ins Deutsche, hat er die Bedeutung Stein. Den kleinen Haken unter dem s nennt man Cedille und schreibtechnisch funktioniert das mit der Tastenkombination U+015F. (Hermann lesen kann auch Fortbildung sein!) Canan hat einen türkischstämmigen Vater, eine aus Polen stammende Mutter, ist in Cottbus geboren und hier aufgewachsen. Nach ihrem Abitur begann sie in Hannover eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel, die sie dann in Leipzig erfolgreich abschloss. Seit ihrer frühesten Kindheit begleitet Canan ihren Vater Ahmet zum Boxtraining. Dabei zeigte sie schnell Begeisterung für Taekwondo, sie trainierte intensiv, gewann Vollkontakt-Turniere und…

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Ein herrlicher Vormittag. Die Sonne kitzelt emsig Farbe aus den gelben Blättern, der Herbst steht in vollem Gold. Ich spaziere zum Gladhouse, wo mich wieder zwei slowakische Klassiker erwarten. Die Glocken für die Barfüßigen Am Ende des Zweiten Weltkriegs in den verschneiten Bergen der Tatra. Zwei slowakische Partisanen nehmen einen jungen deutschen Soldaten gefangen. Sie wollen ihn erschießen, da er ihnen auf der Suche nach ihren Kameraden zur Last fällt. Doch können sie es nicht. Als das Blatt sich später wendet und das Leben der beiden in der Hand des Wehrmachts-Soldaten liegt, bringt auch er es nicht übers Herz, die…

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Vom Aufblättern dunkler Kapitel

Sughras Söhne Ilgar Najaf wirft einen galligen Blick auf sein Heimatland Aserbaidschan während des Zweiten Weltkriegs. In poetischen Schwarz-Weiß-Bildern fotografiert,…

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 Senta kann auch Desdemona

Tanja Christine Kuhn gibt ihr Rollendebüt in Jasmina Hadžiahmetovics Otello-Inszenierung Ein begeistertes Theaterpublikum feierte Mitte des Monats im Staatstheater Cottbus…

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Try a Little Tenderness

Was für ein rabenschwarzer Tag dieser 20. September für die Cottbuser Musiker- und Kunstszene doch war. Während Uli Perske, einer der nettesten und angenehmsten Menschen und Punk der ersten Stunde…

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Neue Sehnsucht nach Muddi

Das 18. Neißefilmfestival im Dreiländereck legt vom 16. bis 19. September den Fokus auf Europas Muttermal Das wichtigste zuerst: Navid…