Rubrik: kunststoff

16. Urban Art Ausstellung in Cottbus Der Bruder einer Bekannten meiner Cousine, hat ihr etwas erzählt, die hat es an Paul weitergegeben, der es wiederum Frederike zugeflüstert hat, die es dann Karl gesagt hat. Karls Schwester hat gelauscht, ihre beste Freundin angerufen, die es sofort ihrer Mutter weiter getratscht hat, über den Freund der Tochter der Nachbarin wurde es mir dann schließlich folgendermaßen zugetragen: Eines schönen Tages taten sich drei Cottbuser, solche die diese Graffiti an die Wände malen, zusammen. Die entschieden sich, ihre Kunst, wie sie es nennen, auszustellen. Aus Sachsendorf waren die wohl. Aus Sachsendorf. Und wieso wollen…

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Eine Ausstellung mit Gedichten von Ingolf Brökel und Fotografien von Ulrike Ertel An einem Tag im Sommer in den 50er Jahren begann das irdische Dasein des Herren Ingolf Brökel. Dies in einem kleinen Dorf mit Namen Sauo in der schönen Niederlausitz, das einige Jahre später einem Tagebau weichen musste. Ingolf Brökel machte kurz zuvor sein Abitur und widmete sich bald dem Studium der Physik. Doch die Phänomene der Natur zu erforschen war nicht sein einziges Interesse. Nach einer Pause von beinahe einem Jahrzehnt wendete sich der helle Geist auch wieder den schönen Künsten zu und verfasste eine besondere Form der…

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Ein fremder Mensch, der sich nach Cottbus-Sachsendorf verirrt, wird sich dort vielleicht denken: Ach, diese vielen Plattenbauten hier, wie hoch die sind und nochmal ach, so schön sind sie ja auch gar nicht. „Schau nochmal hin“ möchte man dann sagen, denn so vergangen die Betonriesen auch sind und wie wenig sie durch schillerndes Antlitz bestechen, so schön können sie auch heute noch sein. Einst als hochmoderne Baukunst angesehen – Zeichen für wohlständiges Wohnen der Mittelschicht – wird der Plattenbau schon lange eher skeptisch, wenn nicht sogar missgünstig betrachtet. Aber nicht nur Sachsendorf, viele stadtnahe Gebiete der neuen Bundesländer und auch…

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„Spielen erwünscht“ steht groß geschrieben an einer der Wände der Ausstellungsräume des BLmK. Darunter stehen zwei Tische, auf denen sich zum einen Kreisel mit verschiedenen Farbkreisplaketten befinden, zum anderen steht dort eine „pädagogische Puppenstube“. Die Farbkreisel können, nachdem man sich für eine Plakette entschieden hat, herumgewirbelt werden – so wird das Farben mischen optisch sichtbar gemacht. Die Puppenstube in ihrer herkömmlichen Form- feststehend und bereits räumlich aufgeteilt, wird beziehungsweise wurde hier neu gedacht – das pädagogische Puppenhaus scheint sehr schlicht zusammensetzbar, besticht aber eben in dieser Einfachheit durch seine Vielfalt, gibt es hier nämlich viele Variationen, das Haus individuell zusammenzusetzen.…

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Eröffnung der Ausstellung im Menschenrechtszentrum Cottbus: „Es war einmal die Mauer…“ mit Malereien aus drei Jahrzehnten von SOOKI, Gino Kuhn und Matthias Koeppel Am Tag der Deutschen Einheit wurde die Ausstellung „Es war einmal die Mauer…“ im ehemaligen Zellentrakt der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus eröffnet. Die Werke der Künstlerinnen und Künstler stehen symbolisch für die drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall. Es sind ihre gesammelten eigenen Erfahrungen. Gino Kuhn war Fluchthelfer in Westberlin. Bei einer seiner Hilfsaktionen wurde er inhaftiert und zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Was in ihm zu dieser Zeit brodelte, hat er auf Papier gebracht. Wandert man durch den…

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die Kunstsammlung Lausitz zeigt den facettenreichen Bilderkosmos von Dieter Zimmermann Leitern, soweit das Auge reicht. Himmelsleitern, um genau zu sein. Verbindungsstücke, die das Reich des Himmlischen mit den darunter liegenden Welten, doch eigentlich auf ewig davon getrennt liegend, zu verknüpfen suchen. Und dieser Welten gibt es wahrhaft viele, ja geradezu unzählige. Sie bieten sich dar in kafkaeskem Gewand, mal harmonisch, mal verstörend, bergen seltsame Wesen von mannigfaltiger Gestalt, umgeben von unermesslichem, schwer zu entschlüsselndem Formenreichtum, eingetaucht in einen schier überwältigenden Kosmos an Farben. Nein, der Himmel ist nicht die Grenze – er ist das Ziel. Zumindest hier, im Museum Schloss…

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Anlässlich des 20-Jährigen Jubiläums des Master-Studienganges World Heritage Studies der BTU Cottbus Senftenberg zeigt das IKMZ die UNESCO Ausstellung „Heritage Heroes“. Aleppo, einst bekannt für seine historischen Baudenkmäler gleicht heute mehr einem Schlachtfeld. Plätze wie der historische Basar oder die Zitadelle sind nur noch Ruinen. Und nicht nur in Syrien, im Irak oder in Libyen werden Teile des Welterbes durch Kriege zertrümmert. Neben zahlreichen anderen litt auch die Altstadt der kroatischen Stadt Dubrovnik unter bewaffneten Konflikten. Die halbe Altstadt stand in Flammen und stand kurz vor dem Verfall. Naturkatastrophen, Brandrodungen – wie gerade auch wieder im Amazonas zu beobachten –…

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Neue Ausstellung des Kunstarchivs Beeskow Am 5. Oktober eröffnet das Kunstarchiv Beeskow die Ausstellung „Spurensuche. 1990 – Grafik, Fotografie und Malerei aus dem Kunstarchiv Beeskow“, in deren Zentrum Arbeiten stehen, die bis dato noch nie der Öffentlichkeit präsentiert wurden und feiert damit eine Premiere. Die Schau, die in den Galerieräumen der Burg Beeskow präsentiert wird, vereint erstmals Grafiken und Fotografien, die 1990 im Auftrag des Kulturbundes der DDR entstanden sind und heute zum Bestand des Kunstarchivs Beeskow gehören. Ursprünglich sollten diese Arbeiten als Teil eines größeren Kunstprojektes unter dem Motto „Spuren-Suche-Entdeckungen“ zum 100. Geburtstag des Dichters und Kulturpolitikers Johannes R.…

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Bekanntes und Unbekanntes aus der Moderne Das Brandenburgische Landesmuseum zeigt an seinen Standorten in Cottbus und Frankfurt (Oder) insgesamt fünf Präsentationen zu ästhetischen und gesellschaftlichen Utopien der 1920er und 30er Jahre. In Cottbus werden drei zeitlich parallel ablaufende Ausstellungen gezeigt. Neben groß- und kleinstädtischen Motiven in der Kunst der neuen Sachlichkeit, stehen Werke von Bauhauskünstler*innen im Fokus, die bisher nur wenig im Mittelpunkt großer öffentlicher Diskurse standen. Das Bauhaus war wohl eine der einflussreichsten Kunst und Designschulen des 20. Jahrhunderts. Auch wenn die Schule nicht lange bestand, von 1919 – 1933, so definiert die hier entstandene Stilrichtung und Lebensphilosophie doch…

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Erzählkünstlerinnen und Rätselkönige zu Besuch im Schloss Branitz Es war einmal ein kleiner Junge mit dem Namen Hermann. Hermann lebte in einem riesigen Schloss. Doch leider war der Junge wenig glücklich, denn um ihn herum lebten lauter dumme Leute. Außerdem war er mit einer Mutter geplagt, die kaum älter war als er selbst und ihn wie ein Püppchen behandelte. Sein Vater war ihm auch keine große Hilfe, denn er war immerzu nur mürrisch und mit sich selbst beschäftigt. Die anderen dummen Leute waren gemeine Bedienstete, die ihm immerzu nur blöde, unnütze Regeln aufzwingen wollten. Nur einen mochte er, den alten…

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