Rubrik: kunststoff

Anlässlich des 20-Jährigen Jubiläums des Master-Studienganges World Heritage Studies der BTU Cottbus Senftenberg zeigt das IKMZ die UNESCO Ausstellung „Heritage Heroes“. Aleppo, einst bekannt für seine historischen Baudenkmäler gleicht heute mehr einem Schlachtfeld. Plätze wie der historische Basar oder die Zitadelle sind nur noch Ruinen. Und nicht nur in Syrien, im Irak oder in Libyen werden Teile des Welterbes durch Kriege zertrümmert. Neben zahlreichen anderen litt auch die Altstadt der kroatischen Stadt Dubrovnik unter bewaffneten Konflikten. Die halbe Altstadt stand in Flammen und stand kurz vor dem Verfall. Naturkatastrophen, Brandrodungen – wie gerade auch wieder im Amazonas zu beobachten –…

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Neue Ausstellung des Kunstarchivs Beeskow Am 5. Oktober eröffnet das Kunstarchiv Beeskow die Ausstellung „Spurensuche. 1990 – Grafik, Fotografie und Malerei aus dem Kunstarchiv Beeskow“, in deren Zentrum Arbeiten stehen, die bis dato noch nie der Öffentlichkeit präsentiert wurden und feiert damit eine Premiere. Die Schau, die in den Galerieräumen der Burg Beeskow präsentiert wird, vereint erstmals Grafiken und Fotografien, die 1990 im Auftrag des Kulturbundes der DDR entstanden sind und heute zum Bestand des Kunstarchivs Beeskow gehören. Ursprünglich sollten diese Arbeiten als Teil eines größeren Kunstprojektes unter dem Motto „Spuren-Suche-Entdeckungen“ zum 100. Geburtstag des Dichters und Kulturpolitikers Johannes R.…

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Bekanntes und Unbekanntes aus der Moderne Das Brandenburgische Landesmuseum zeigt an seinen Standorten in Cottbus und Frankfurt (Oder) insgesamt fünf Präsentationen zu ästhetischen und gesellschaftlichen Utopien der 1920er und 30er Jahre. In Cottbus werden drei zeitlich parallel ablaufende Ausstellungen gezeigt. Neben groß- und kleinstädtischen Motiven in der Kunst der neuen Sachlichkeit, stehen Werke von Bauhauskünstler*innen im Fokus, die bisher nur wenig im Mittelpunkt großer öffentlicher Diskurse standen. Das Bauhaus war wohl eine der einflussreichsten Kunst und Designschulen des 20. Jahrhunderts. Auch wenn die Schule nicht lange bestand, von 1919 – 1933, so definiert die hier entstandene Stilrichtung und Lebensphilosophie doch…

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Erzählkünstlerinnen und Rätselkönige zu Besuch im Schloss Branitz Es war einmal ein kleiner Junge mit dem Namen Hermann. Hermann lebte in einem riesigen Schloss. Doch leider war der Junge wenig glücklich, denn um ihn herum lebten lauter dumme Leute. Außerdem war er mit einer Mutter geplagt, die kaum älter war als er selbst und ihn wie ein Püppchen behandelte. Sein Vater war ihm auch keine große Hilfe, denn er war immerzu nur mürrisch und mit sich selbst beschäftigt. Die anderen dummen Leute waren gemeine Bedienstete, die ihm immerzu nur blöde, unnütze Regeln aufzwingen wollten. Nur einen mochte er, den alten…

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Das Spreewaldatelier Bildhauer und Karikaturisten-Open Air verzaubert zum 11. Mal die Lübbenauer Altstadt. Der Lübbenauer Kirchplatz. Ein beschauliches, ruhiges Plätzchen im Herzen des Spreewaldes. Ein älterer Herr sitzt auf einer Bank und genießt die ihn umgebende Idylle. Kinder rennen umher und spielen mit einem Ball und ein Pärchen mit Hund läuft mit einem Eis in der Hand über den Platz. Im Hintergrund sanftes Vogelzirpen. Schnitt. Was man hört: das Kreischen von Kettensägen, dumpfes Klopfen. Der Platz ist voller Menschen. Und überall ist Holz. Riesige Baumstämme. Drumherum die Künstler, manche in Schutzkleidung, die behände daran arbeiten. Sägespäne fliegen umher und Schaulustige…

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Kriege und Krisen im 20. Jahrhundert und die Spur der Hand Über den Dächern der Stadt, im Obergeschoss des Cottbuser Dieselkraftwerks, befindet sich eine kleine Ausstellung. „Kriege und Krisen im 20. Jahrhundert“. Der Raum ist recht klein und von außen abgedunkelt. Schon auf den ersten Blick erkennt man, dass die Werke zum großen Teil in schwarz/weiß gehalten sind. Inmitten des Raumes steht eine Figur aus Ahorn. Ein Mädchen? Es streckt die Arme in die Luft. Es wirkt aufgewühlt. Widmet man sich nun den Bildern, die an der Wand hängen, keimt unwillkürlich ein mulmiges Gefühl auf. Auf der linken Seite steht…

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Die Galerie Haus 23 öffnet am 15. September zum letzten Mal ihre Pforten. Schön war die Zeit. Es waren aufregende 30 Jahre mit vielen Höhen und Tiefen. Es gibt sicherlich reichlich Phrasen, die man als Worte des Abschieds nutzen könnte. Doch wie verabschiedet man sich aufrichtig von etwas, das man kaum kannte und erst in seinen letzten Zügen kennen und schätzen gelernt hat? Die Galerie in der Marienstraße 23 war mir schon ein Begriff, ich habe auch die eine oder andere Ausstellung besucht, habe aber sonst wenig Gedanken daran verloren. Jetzt soll sie schließen. Im Zuge dessen habe ich mich…

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Theodor Fontane über Carl Blechen Da ist der gebürtige Cottbuser Carl Blechen, Landschaftsmaler und Professor für Landschaftsmalerei. Ein Künstler aus der Epoche der Romantik, dessen Bilder ganz besonders von den Farb- und Lichteffekten leben. Sein Stil war jedoch wenig romantisierend, sondern entsprach einem neuen Realismus. Eben dafür wurde er gefeiert, aber auch stark kritisiert. Daneben ist der Schriftsteller Theodor Fontane, geboren in Neuruppin. Autor von bekannten Büchern wie Effie Briest, Irrungen, Wirrungen, der Stechlin oder Stine. Was verbindet die beiden miteinander, außer, dass beide in Brandenburg das Licht der Welt erblickten und eine gewisse Leidenschaft für ihre Heimat zeigten? Um…

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Ein Blick über die Grenze In der Mitte: eine Linie. Auf der einen Seite sind „Wir“, auf der anderen stehen „Die“. Wir, die gegen den Klimawandel kämpfen, für eine bunte Gesellschaft einstehen, nach Gleichberechtigung verlangen. Wir, die Gerechten? Da drüben: der besorgte Bürger, die, die glauben das Volk zu sein, den Klimawandel leugnen und die Grenzen schließen wollen. Doch wann sind wir Wir geworden und wann die anderen Die? Wir alle sind nur die Summe unserer Erfahrungen, das Ergebnis unserer Vergangenheit und unserer Sozialisation. Die Grenzen zu Wir und Die sind schwammig. Wir sind die Deutschen, die Europäer, die Weltbürger,…

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Ein Fest für die Sinne Wir sind im Freien, in der Natur, alles ist grün und bunt und es duftet nach unterschiedlichen Kräutern und Gewürzen. Im Hintergrund trällert eine sanfte Stimme. Es ist nicht irgendeine Stimme, sondern die des sorbischen Liederpoeten Bernd Pittkunings. Um ihn herum finden sich unterschiedliche Stände. An einem sieht man Puppen. Große, kleine, lustige, schräge. Da ist auch Regine Herrmann. Sie fertigt seit über 30 Jahren unterschiedliche Puppen und Figuren. Man kann ihr ein bisschen über die Schulter gucken, wie sie diesen Leben einhaucht und erfahren was Hornissen-Papier ist. Ganz in der Nähe entsteht ein Abbild…

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