Rubrik: kunststoff

Die neue Ausstellung in der Galerie Brandenburg im Großenhainer Bahnhof Cottbus zeigt Gemälde von Fritz Lattke, ergänzt durch Kinderbücher mit Lattke-Illustrationen. Sie vereint Kunstwerke aus dem Wendischen Museum und einer privaten Cottbuser Kunstsammlung. Der wendische/sorbische Maler lebte fern seiner Heimat in Weimar, trug aber stets die Heimat im Herzen. Er brachte die Niederlausitz in stimmungsvollen Landschaftsbildern auf die Leinwand. Sein Werkverzeichnis umfasst rund 600 Kunstwerke, damit ist er nach Carl Blechen der produktivste Cottbuser Künstler. Fritz Lattke wurde 1895 geboren und wuchs in Sandow auf. Wegen seiner außergewöhnlichen Begabung gewährte ihm die Stadt Cottbus ein Kunststipendium. Von 1921 bis ’29…

Teilen.

Eine Vorschau Auch dieses Jahr hat das BLmK wieder eine bunte Mischung an Ausstellung mit verschiedenen Themenschwerpunkten. Angefangen mit der Ausstellung „Kollektive Signaturen. Komplizenschaft und kooperative Produktion im Plakat.“ Diese versucht sich mit Fragen kooperativer Produktionen auseinanderzusetzen. Wie schlägt sich gemeinschaftliches Arbeiten an einem Projekt gestalterisch nieder? Wie funktioniert dabei die Kommunikation in der Gruppe, welche Ideen bleiben am Ende bestehen und wie konnte sich das Kollektiv auf dieses Ergebnis einigen? Welches sind die Vor- und Nachteile und welche Beweggründe stecken hinter dem Zusammenschluss? Das BLmK stellt hier die eigene Sammlung aus in der u.a. Künstler*innen und Grafiker*innen wie Ott…

Teilen.

Eine Ausstellung der besonderen Art gibt es derzeit im Cottbuser Stadtmuseum zu bestaunen, wo längst vergangene „Cottbuser Ansichten im neuen Gewand“ dargeboten werden. Hierfür hat der Grafiker Gilbert Gulben in minutiöser Kleinstarbeit historische Aufnahmen der Stadt Cottbus mit neuester Digitaltechnik aufgearbeitet und in Farbe getaucht. Der Großteil der ausgewählten Fotografien dokumentiert das Leben in Cottbus zwischen 1900 und 1940, als die Stadt sich gerade in Aufbruchstimmung, da im Wandel zu einem für die Region bedeutenden Zentrum der Industrie befand. Zu dieser Zeit waren Schwarzweiß-Fotografien noch immer der Standard und der Einsatz von Farbfotografie fand noch wenig Verbreitung – eben dieser…

Teilen.

Die neue Kunstausstellung „Aura“ eröffnet im Cottbuser Café Zelig Martin Schüler hat einmal gesagt: „Etwas nicht zu können, ist kein Grund, es nicht zu tun. Schau dir nur die Leute vom Fernseher an.“ Es waren die Weisen Worte eines Helden seiner Kindheit. Damals stand der Künstler, ich glaube heute darf man ihn als solchen bezeichnen, noch ganz am Anfang seiner Karriere. Doch seitdem sind viele Monde vergangen und das Multitalent hat sich weiterentwickelt. Neben dem beflissentlichen Arbeiten an seinen Kunstwerken, hat Martin Schüler auch seine Laufbahn als Musiker vorangetrieben. Er veröffentlichte eine umstrittene Interpretation des Madonna Welthits „Like a Prayer“…

Teilen.

16. Urban Art Ausstellung in Cottbus Der Bruder einer Bekannten meiner Cousine, hat ihr etwas erzählt, die hat es an Paul weitergegeben, der es wiederum Frederike zugeflüstert hat, die es dann Karl gesagt hat. Karls Schwester hat gelauscht, ihre beste Freundin angerufen, die es sofort ihrer Mutter weiter getratscht hat, über den Freund der Tochter der Nachbarin wurde es mir dann schließlich folgendermaßen zugetragen: Eines schönen Tages taten sich drei Cottbuser, solche die diese Graffiti an die Wände malen, zusammen. Die entschieden sich, ihre Kunst, wie sie es nennen, auszustellen. Aus Sachsendorf waren die wohl. Aus Sachsendorf. Und wieso wollen…

Teilen.

Eine Ausstellung mit Gedichten von Ingolf Brökel und Fotografien von Ulrike Ertel An einem Tag im Sommer in den 50er Jahren begann das irdische Dasein des Herren Ingolf Brökel. Dies in einem kleinen Dorf mit Namen Sauo in der schönen Niederlausitz, das einige Jahre später einem Tagebau weichen musste. Ingolf Brökel machte kurz zuvor sein Abitur und widmete sich bald dem Studium der Physik. Doch die Phänomene der Natur zu erforschen war nicht sein einziges Interesse. Nach einer Pause von beinahe einem Jahrzehnt wendete sich der helle Geist auch wieder den schönen Künsten zu und verfasste eine besondere Form der…

Teilen.

Ein fremder Mensch, der sich nach Cottbus-Sachsendorf verirrt, wird sich dort vielleicht denken: Ach, diese vielen Plattenbauten hier, wie hoch die sind und nochmal ach, so schön sind sie ja auch gar nicht. „Schau nochmal hin“ möchte man dann sagen, denn so vergangen die Betonriesen auch sind und wie wenig sie durch schillerndes Antlitz bestechen, so schön können sie auch heute noch sein. Einst als hochmoderne Baukunst angesehen – Zeichen für wohlständiges Wohnen der Mittelschicht – wird der Plattenbau schon lange eher skeptisch, wenn nicht sogar missgünstig betrachtet. Aber nicht nur Sachsendorf, viele stadtnahe Gebiete der neuen Bundesländer und auch…

Teilen.

„Spielen erwünscht“ steht groß geschrieben an einer der Wände der Ausstellungsräume des BLmK. Darunter stehen zwei Tische, auf denen sich zum einen Kreisel mit verschiedenen Farbkreisplaketten befinden, zum anderen steht dort eine „pädagogische Puppenstube“. Die Farbkreisel können, nachdem man sich für eine Plakette entschieden hat, herumgewirbelt werden – so wird das Farben mischen optisch sichtbar gemacht. Die Puppenstube in ihrer herkömmlichen Form- feststehend und bereits räumlich aufgeteilt, wird beziehungsweise wurde hier neu gedacht – das pädagogische Puppenhaus scheint sehr schlicht zusammensetzbar, besticht aber eben in dieser Einfachheit durch seine Vielfalt, gibt es hier nämlich viele Variationen, das Haus individuell zusammenzusetzen.…

Teilen.

Eröffnung der Ausstellung im Menschenrechtszentrum Cottbus: „Es war einmal die Mauer…“ mit Malereien aus drei Jahrzehnten von SOOKI, Gino Kuhn und Matthias Koeppel Am Tag der Deutschen Einheit wurde die Ausstellung „Es war einmal die Mauer…“ im ehemaligen Zellentrakt der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus eröffnet. Die Werke der Künstlerinnen und Künstler stehen symbolisch für die drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall. Es sind ihre gesammelten eigenen Erfahrungen. Gino Kuhn war Fluchthelfer in Westberlin. Bei einer seiner Hilfsaktionen wurde er inhaftiert und zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Was in ihm zu dieser Zeit brodelte, hat er auf Papier gebracht. Wandert man durch den…

Teilen.

die Kunstsammlung Lausitz zeigt den facettenreichen Bilderkosmos von Dieter Zimmermann Leitern, soweit das Auge reicht. Himmelsleitern, um genau zu sein. Verbindungsstücke, die das Reich des Himmlischen mit den darunter liegenden Welten, doch eigentlich auf ewig davon getrennt liegend, zu verknüpfen suchen. Und dieser Welten gibt es wahrhaft viele, ja geradezu unzählige. Sie bieten sich dar in kafkaeskem Gewand, mal harmonisch, mal verstörend, bergen seltsame Wesen von mannigfaltiger Gestalt, umgeben von unermesslichem, schwer zu entschlüsselndem Formenreichtum, eingetaucht in einen schier überwältigenden Kosmos an Farben. Nein, der Himmel ist nicht die Grenze – er ist das Ziel. Zumindest hier, im Museum Schloss…

Teilen.
1 2 3 9