Rubrik: Themen

In den vergangenen Monaten hat sich der Urlaubstraum vieler Menschen geradezu in Luft aufgelöst, weil alle möglichen Einschränkungen Reisen in die Länder der Welt ausgeschlossen haben. Den Sportlern, die sich auf überregionale Wettkämpfe vorbereitet haben, geht es ganz genauso. Da diese Vorbereitungen je nach Umfang der Sportart ziemlich intensiv waren, kamen die Absagen erst recht zur Unzeit. „Als ich hörte, dass der Iron Man auf Hawaii im Oktober 2021 komplett ausfällt, hatte ich das Gefühl, dass mir jemand den Stecker herausgezogen hat. So groß waren Enttäuschung, Frust und Ärger“, erinnert sich Reinhard Drogla, der sich im Jahr 2000 als Fünfzigjähriger…

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Ehrenamt mit Tiefenwirkung Manchmal wächst einem alles über den Kopf und man weiß einfach nicht mehr weiter. Da ist es gut, mit jemandem einfach mal über alles zu sprechen. Denn aus Worten können Wege werden. Seit 1993 gibt es in Cottbus eine TelefonSeelsorge®. Sie ist eine der drei Dienststellen der Kirchlichen TelefonSeelsorge® in Berlin und Brandenburg, befindet sich in ökumenischer Trägerschaft und ist eine verlässliche AnHÖRstelle für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Rund 40 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen sind hier engagiert. Um den Dienst am Telefon leisten zu können, braucht es nicht nur ein offenes Herz für Menschen in Not und Einfühlungsvermögen, sondern…

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Gespräch mit dem Lausitzer Filmemacher Erik Schiesko Kann sich jemand noch an die alten Computerspieleklassiker „Day of the Tentacle“ oder die „Monkey Island“-Reihe erinnern? Was haben wir in den 90er Jahren diese Point-and-Click-Adventure Games „gesuchtet“! Höchst erfreulich also, dass Allroundman Erik Schiesko in seinem ambitionierten interaktiven Filmspiel www.aufdersuche.de gute, alte Erinnerungen wachkitzelt. Erik Schiesko ist in Cottbus kein Unbekannter. Mit dem jüngeren Bruder Clemens – kurz die Schiesko-Brüder – prägen beide seit vielen Jahren die Lausitzer Film- und Medienszene. Erik kommt 1986 im beschaulichen Spremberg zur Welt. Zur Wendezeit zieht die Familie nach Cottbus/Schmellwitz. Im Plattenbau teilen die Brüder…

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Das Geheimnis der ewigen Jugend Als es zum ersten Mal passierte, als ich noch nicht wusste, was los ist, trieben mich der ungewöhnliche Ton und die Suche nach meiner Lieben durch unser Haus. Es war Samstagfrüh, es war noch dunkel draußen, und so ein seltsames technisches Geräusch hatte mich geweckt. Ich war allein im Bett, stand auf und lief die Treppe nach unten. Dort wurde der Ton lauter und ich spürte ein leichtes Vibrieren des Bodens, als würde die Waschmaschine im Schleudergang spülen. Ich fand meine Frau schließlich im Wohnzimmer vor dem Fernseher stehend und ihr Gesicht war – unscharf.…

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„Ich sag’s ja, typischer Indianerhumor” Louise Erdrich erzählt in ihrem neuen Roman „Der Nachtwächter” (Aufbau, 488 Seiten, 24 EUR) von einer Vertreibungskampagne in den USA der 50-er Jahre, in der indigene Bevölkerung Grund und Boden und Existenz verloren. Sie nutzt dafür Archivüberlieferungen und schriftliche Dokumente aus der eigenen (deutsch-amerikanischen indianischen) Familie. Diese Authentizität ergänzt sie durch sensibel erfundene Figuren, die sind in eine Szenerie hineinsetzt, die die Lebenssituation dieser Randgesellschaft facettenreich und humorvoll abbildet. Das ist Erdrich so bewusst, sagt doch eine ihrer Figuren: „Ich sag’s ja, typischer Indianerhumor.” Man lasse sich von diesem Titel nicht irreführen; es ist kein…

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Mit seiner neuen Ausstellung „Trügerisch ist die Stille“ in der Cottbuser Galerie Ma/rie/mix 23 überrascht der Fotograf Thomas Kläber mit jüngst entstandenen Arbeiten. Waren kürzlich im Wendischen Museum unter dem Titel „Dorfbilder“ zahlreiche seiner Klassiker aus dem Landleben zu sehen, so wartet der Künstler hier mit zwei gänzlich anderen Motivwelten auf. Als Fotograf, der sich dem Dokumentarischen verschrieben hat, führt ihn seine präzise Beobachtungsgabe in Coronazeiten sozusagen direkt zu markanten Erscheinungen, die er in der aktuellen Bildfolge „Abstand“ festhält. Beklemmende Szenerien oder symbolträchtige Orte hat Thomas Kläber unter diesem Signum unserer Zeit hintersinnig zusammengetragen. Wobei seine Bilder über den konkreten…

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Die Bildhauerin Julia Eichler war die erste Stipendiatin im Künstlerhaus Eisenhammer. Beim KUNST-Hoffest am 28. August zeigte sie die Werke, die während ihres Aufenthalts in Schlepzig entstanden sind. Julia Eichlers Exponate verblüffen. Dem Anschein nach hängen Stücke einer massiven Backsteinmauer an der Wand der Galerie Eisenhammer. Eine Mauer mit übergroßem Vorsprung steht in scheinbar prekärem Gleichgewicht auf einem Podest. Tatsächlich handelt es sich bei den Arbeiten aber um leichte und biegsame Gebilde: Es sind Abformungen aus Pappmaché. „Dabei formt sich zum einen die Struktur ab, zum anderen aber auch die Farbigkeit, gerade dann, wenn die Wand schon ein wenig porös…

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Am 31. Januar eröffnete das Künstlerhaus Eisenhammer in Schlepzig. Wenig später zogen die ersten Künstler*innen in die hellen, einladenden Studios. Und spätestens seit dem Beginn der aquamediale 14 ist der idyllische Spreewaldort im Landkreis Dahme-Spreewald zu einer Art Mekka der Kunstbegeisterten geworden. Auch Hermann ist ein großer Fan der aquamediale und des Eisenhammer. Mit einem Rucksack voller Fragen fuhr er nach Schlepzig und sprach mit dem Kurator und Künstler Harald Larisch und mit Anika Meißner, der Projektleiterin der aquamediale. Wie seid ihr eigentlich auf die Idee mit dem Künstlerhaus gekommen? L.: Wir waren in Schlepzig, um die aquamediale14 zu planen…

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Carolin Kahn engagiert sich ehrenamtlich beim Lesefuchs e.V. Cottbus Der Verein Lesefuchs e.V. Cottbus ist ein noch recht junger Verein. Alles begann 2001 mit einer einzigen Vorleserin in einer gemütlichen Lesestube in einem Kindergarten in Sachsendorf. 2003 gründete sich die Vorleseinitiative der engagierten Freiwilligenagentur mit vielen neuen Vorleseorten in ganz Cottbus. Dies zog weitere Gleichgesinnte an, die ihre Begeisterung für Bücher an die Cottbuser Kinder und Jugendlichen weitergeben wollten. Am 27. Januar 2015 wurde dann der offizielle Verein Lesefuchs e.V. Cottbus gegründet, sodass organisatorische Aufgaben aufgeteilt und so die ehrenamtliche Arbeit noch besser gestaltet werden konnte. Vorstandsvorsitzende wurde Karola Morys.…

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Was für ein rabenschwarzer Tag dieser 20. September für die Cottbuser Musiker- und Kunstszene doch war. Während Uli Perske, einer der nettesten und angenehmsten Menschen und Punk der ersten Stunde in Cottbus, zu Grabe getragen wurde, machte unter den fast 300 Trauergästen die traurige Nachricht die Runde, dass uns auch Soulman Honeymelone, Ex-Frontmann von Jack & the Soulrippers, Russ and the Velvets oder Big Bud Rockets, Peter „Russ“ Marasus für immer verlassen hat. Was für ein Verlust. Inzwischen haben unter anderem ehemalige Mitstreiter wie Frank „Schmidte“ Schmidt (WK 13 und MMC) zum Beispiel Ausschnitte aus 20-Jahre-Soulrippers im Bebel auf Facebook…

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