Rubrik: Themen

Zittau zieht in dreifachem Dreikampf, denn ein Sachsentrio rüstet sich für den Titelkampf um Europas Kulturhauptstadt 2025 Chemnitzer Aufbrüche, Dresdner Neue Heimat oder Zittauer Kulturherzstadt³ als Motto für die europäische Kulturhauptstadt 2025? Nur eine kann es schaffen, wenn es überhaupt gegen Gera, Magdeburg oder gar gegen Hildesheim, Hannover oder Nürnberg reicht. Es ist aber schon überraschend: Drei der acht Bewerber um eine der beiden europäischen Kulturhauptstädte kommen aus Sachsen, vom 10. bis 12. Dezember kommt es in Berlin zum dritten Showdown des Jahres, wobei wohl maximal eine der drei auf der Shortlist für den Endausscheid im nächsten Jahr verbleiben wird.…

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Seit 2015 ist eine motorsportbesessene Gruppe junger Moto-Cross-Fahrer auf den Strecken Berlin/Brandenburgs und Sachsens unterwegs, um dort immer größere Erfolg zu erzielen. Die Rede ist von den „MX Pirates“, zu denen sieben junge Moto-Crosser im Alter von neun bis 16 Jahren und deren sie begleitenden Familien zählen. „Gerade das macht unseren kleinen Club so besonders. Wir Eltern und unsere Kinder sind eine prima zusammenhaltende Familie“, sagt Diana Süßmuth. Die Mutter des neunjährigen Willi und der 12-jährigen Lina hat immer ein wenig Sorge um ihren Nachwuchs, doch vertraut sie der Umsicht und der Fahrtechnik, die sich das Geschwisterpärchen angeeignet hat. Nach…

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Nur 15 Aktive zählte der Ringerclub Cottbus bei seiner Gründung im Jahr 2004 . Maßgeblich unterstützt wurde der Anfang von Günther Jentsch vom Fachbereich Bildung und Sport, wofür ihm der bis heute amtierende Vereinschef Klaus Dieter Thode bis heute sehr dankbar ist. Die Sportler gaben mit ihrem Trainingsfleiß vieles wieder zurück – drei Jahre später stieg der Verein zum Landesstützpunkt auf. Ein Prädikat, das bis heute gültig ist. Bis zum Vorjahr wurden die größten Talente regelmäßig zum RSV Hansa 90 Frankfurt (Oder) ins Leistungszentrum delegiert, nun geht die Reise der besten RCC-Ringer in Richtung Luckenwalde. Letztes Beispiel der Heranführung an…

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Fürs Leben gelernt Das Heilpädagogisch-therapeutisches Zentrum Käthe-Kollwitz-Haus vom Paul Gerhardt Werk in Cottbus hat gemeinsam mit seinen Bündnispartnern, der Cottbuser Tafel vom Albert Schweizer Familienwerk e.V., Jugendhilfe Cottbus e. V. und dem Staatstheater Cottbus das Projekt „Flussabwärts zum Mammut“ durchgeführt. Gefördert wurde es von „Tafel macht Kultur“. Die Mittel für die Umsetzung stellte das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem bundesweiten Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ zur Verfügung. Seit April 2019 konnten vorwiegend lernschwache oder Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen im Alter von 6 – 16 Jahren aus dem Cottbuser Käthe-Kollwitz-Haus, der Cottbuser Tafel und dem Familienhaus Cottbus…

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Einen „drehen“ im Textilmuseum Forst Noch vor wenigen Wochen platzierte unsere regionale Tageszeitung die Schlagzeile „Forst ist Zentrum der Drogenkriminalität“. Grund genug, mal an die deutsch-polnische Grenze zu fahren und nach dem besten Stoff der Lausitz zu suchen. Wo finde ich ihn? Natürlich im Textilmuseum Forst!!! Ist doch klar! Und zwar ganz legal, Leute! Nur 500 Meter vom Bahnhof entfernt (wenn man rauskommt, nach rechts) sitzt der Hotspot vom berühmten Forster Stoff. Kosten für Erwachsene nur drei Euro. Rauschzustand etwa eine Stunde. Erkenntniszustand eine ganze Weile… Ziemlich gutes Preis-Leistungsverhältnis. Völlig wollig (grob übersetzt auf Englisch high), kommt man hier drauf.…

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„Entweder ist Europa am Arsch oder…” Auf vier Wahnsinnsbücher will ich an dieser Stelle aufmerksam machen – Weihnachtsgeschenke für Menschen, die keinen Horror vor dicken und anspruchsvollen Büchern haben. Wahnsinn 1 ist „Der eiserne Gustav” (Aufbau, 830 Seiten, 26 EUR). Ein fabelhafter Familienroman, eine Art Buddenbrooks in der Weimarer Republik, nur viel spannender. Gustav Hartmann (im Roman Hackendahl) reist 1928 mit einer Pferdedroschke von Berlin nach Paris. Eine Sensation, die auf das Ende seines Berufsstandes hinweisen soll. In einem Essay kennzeichnet Fallada-Biografin Jenny William die Verfälschungen des 1938 erschienen Romans durch die Nazis und in der DDR. Das Buch liegt…

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Alle Jahre wieder entsteht mitten in Cottbus ein kleines Stück Südtirol: In der kalten Jahreszeit, von Oktober bis Februar, kann man hier in eine urige Almhütte einkehren. Und weil Berge in der Niederlausitz rar sind, steht die Almhütte einfach auf dem alten „Stadttor“, gleich neben der Buchhandlung Hugendubel und dem Stadtbrunnen. Nicht jeder findet die Location auf Anhieb. Aber: „Der Aufstieg lohnt sich!“ – das Motto des Veranstalters passt. Denn die schlichte kleine Treppe neben der Stadtmauer führt den Besucher direkt in eine andere Welt. Hier, in der Holzhütte, ist es warm und heimelig. Unter dem Dach hängen Leuchter aus…

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Sinnvolles und trotzdem Schönes schenken – wer will das nicht zu Weihnachten? Da liegt es nahe, an Kunst zu denken. „Die kleinen Formate“ sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Galerienlandschaft. Im Großenhainer Bahnhof Cottbus (GHB) bringen die Galerie Brandenburg und die Galerie Fünf das Format zur Vorweihnachtszeit nach Cottbus. Eine große Vielfalt an kleinen, erschwinglichen Bildern wartet darauf, entdeckt zu werden. Und das in einem Preissegment zwischen 30 und 300 Euro. Mit dabei sind Grafiken, Fotografien, Skulpturen, Malerei und Keramik von Künstlern und Kreativen aus Cottbus und Umgebung. Eine Themenvorgabe gab es für die KünstlerInnen nicht. Völlig neu in unseren…

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Am 18. Januar 2020 ist es wieder soweit. Die sechste Cottbuser Living Room Gallery (LRG) verwandelt Flure, Küchen, Keller, Dachböden, Wohn- und Schlafzimmer erneut in kleine Außenstellen der großen Kunstzentren. Papier trifft auf Leinwand, Pinsel auf Sprühdose und Fotografie auf Malerei – Freiheit in der Vielfalt – 12 Stunden Kunst, Kultur und Diversität. Kunst als gemeinsamer Nenner bildete die Ausgangslage für die erste LRG 2015, die Studenten, Künstler und kulturinteressierte Einheimische zusammenführte. Seitdem stärkt die Veranstaltung die junge Kunst- und Streetartszene der Stadt und bietet eine willkommene und heute wie damals dringend benötigte Abwechslung zum „etablierten“ Ausstellungsfundus. Die Veranstaltung bedient…

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Rap gibt es heutzutage wie Sand am Meer. Wirklich guter Rap, der seinen Wurzeln treu geblieben ist, indem er sich ein Mindestmaß an kritischem Anspruch bewahrt hat, bleibt hierzulande jedoch nach wie vor eine Rarität. In all dem Einheitsbrei finden sich nur noch selten Künstler, die eine eigene Handschrift vorweisen können. Bei Stoi ist eine solche klar erkennbar. Mit seinem erst kürzlich veröffentlichten Debut-Album zeigt der Cottbuser Rapper auf erfrischende Weise, dass, sich mit der eigenen Person künstlerisch auseinanderzusetzen, auch im Rap nicht bedeuten muss, ununterbrochen auf die eigene Unfehlbarkeit hinzuweisen. Eine solche Manier zeugt wohl eher davon, dass es…

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