Rubrik: D-Teile

– der Weg zum Cottbuser Ostsee erscheint lang Es ist ein gigantisches Projekt, das vor den Toren der Stadt Cottbus unter der Anstrengung vieler jahrelang vorbereitet worden ist. Im Frühjahr letzten Jahres sollte dann die Natur die Regie in diesem Projekt übernehmen. Doch die Natur scheint sich Zeit zu lassen, beim Fluten des Cottbuser Ostsees, dem bald größten künstlichen See Deutschlands. Seine Größe von 1.900 Quadratkilometern genauso wie sein Vorleben als Tagebau haben ihm bereits deutschlandweit viel Aufmerksamkeit beschert. Der Cottbuser Ostsee soll einmal das Aushängeschild der Stadt Cottbus und Erholungsort für Einheimische und Besucher werden. Als Teil einer Modellregion…

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Es soll Menschen geben, die kennen Lübbenau nur als Bahnstation auf der Strecke Cottbus-Berlin. Das ist jammerschade, denn die Spreewaldstadt beindruckt mit einer überaus lebendigen Kulturszene. Hier finden vielfältige Ausstellungen und Festivals statt. Zum Beispiel gehört Lübbenau zu den Hauptveranstaltungsorten des PolkaBeats-Festivals. Und alle zwei Jahre versammelt das „Spreewaldatelier“ ausgewählte Maler und Bildhauer in der Lübbenauer Altstadt. Plattform und Impulsgeber der kreativen Szene ist das Kulturzentrum GLEIS 3. Es liegt recht zentral in der Güterbahnhofstraße, in einem markanten Gebäudekomplex aus Wasserturm und historischem Bahnbetriebswerk. Das GLEIS 3 umfasst drei große Häuser: die Bunte Bühne, den Kulturhof und die LÜBBENAUBRÜCKE. Jedes…

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Anzeige | Musikzimmer in Branitz erwartet Besucher, Bewunderer, Brautpaare Wow, entfuhr es mir, als ich nach längerer Zeit wieder einmal die Nase in den Grünen Saal im Schloss Branitz steckte. Die Nase galt nicht nur dem größten Raum im historisch ehrwürdigen Gebäude, sondern seiner Restaurierung, die vor dem Ende steht. Grün und Blau und Gold als die hervorstechenden Farben bilden eine sehenswerte Melange. Von dem Grünem Saal soll hier also die Schreibe sein. Neben mir steht Matthias Rindt. Der Fachbereichsleiter Gebäude und Baudenkmalpflege in der Pückler-Stiftung kennt hier sozusagen jeden Quadratzentimeter. Und so war er der Ideengeber für Restauratoren und…

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Der Cottbuser Gastronom und Szeneveranstalter Phillip Gärtner hat im vergangenen Sommer Cottbuser Kulturschaffende aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Gesellschaft bei sich im PrimaWetter am Großenhainer Bahnhof versammelt, um gemeinsam in der Stadt etwas zu bewegen. Cottbus ist eine Stadt der bildenden Kunst und hat viele hochkarätige Künstler hervorgebracht. Einer davon ist der Cottbuser Maler, Grafiker und Bildhauer Hans Scheuerecker, der im August 2021 70 Jahre alt wird. Dieses Jubiläum soll zum Anlass genommen werden, ein strahlkräftiges Kunstprojekt in der Stadt Cottbus zu initiieren. Die Idee: Auf Hausfassaden in der Stadt sollen die Werke von regionalen Künstlern sichtbar und lebendig werden.…

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Horst Pruskil und Ulrich Günther konnten es sich im Dezember 1998 bestimmt kaum vorstellen, welche Bedeutung der am 10. Dezember des besagten Jahres von ihnen gegründete Bürgerverein Sielow auch knapp 22 Jahre danach noch haben würde. Erst recht nicht, welche erfinderischen Aktionen einmal aus diesem gemeinnützigen Verein hervorgehen würden. Was auch an den personellen Veränderungen, sowie an den zahlenmäßigen Zuwächsen liegt, denn von den einst 40 Gründern ist die Mitgliederzahl inzwischen auf 82 angewachsen. Im Dorf Sielow über jahrzehntelang Beheimatete zählen heute ebenso zu den Mitgliedern, wie die Zugezogenen in den heutigen Cottbuser Ortsteil. „Es ist unser Ziel, dass beide…

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Das FilmFestival Cottbus (FFC) hat gemeinsam mit den Cottbuser Galerien Galerie Brandenburg und Galerie Fünf Künstlerinnen und Künstler aus der Lausitz aufgerufen, die Preisskulptur des Festivals – die Lubina – auf ihre eigene künstlerische Art und Weise zu interpretieren. Die im Rahmen der Kunstaktion namens #LubinaLove entstandenen Werke werden ab 30. Oktober 2020 in der Galerie Brandenburg am Großenhainer Bahnhof ausgestellt. Die Lubina (sorbisch: die Liebreizende), wird seit 2003 im Wettbewerb Spielfilm des FFC vergeben. 2020 werden erstmalig auch die Prämierten in den Wettbewerben Kurzfilm und U18 Jugendfilm mit einer Lubina geehrt. Dabei wird jede als Unikat von der Künstlerin…

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Seinen Bekanntheitsgrad verdankt Henry Frenzel seinem Hobby. Hatte sich doch der aus dem Kolkwitzer Ortsteil Zahsow stammende Diskotheker (bis 2016 als „DJ Birne“ unterwegs) dem deutschen Blödelbarden Otto Waalkes verschrieben und den Emdener täuschend echt imitiert. Von 2005 bis 2018 trat er als “alias Otto” bei ungezählten Familienfeiern auf, aber auch Volksfest-Veranstalter buchten den heute 31-jährigen allzu gern. So durfte er 2016 nicht nur zu den Rosengartenfesttagen in Forst neben Mary Roos und Ross Antony auf der Bühne stehen. Immerhin drei Mal wurde er für die rbb-Fernsehproduktion „Heut’ steppt der Adler“ engagiert. Besonders groß war die Freude des Imitators, als…

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Branitz 1945. Das fürstliche Erbe in der Stunde Null Anzeige | Sie störten sich an den „Miniaturausmaßen“ und dem Preis. Bildmäßig böte es auch nicht viel, schätzten die Stadtoberen in Cottbus Qualität und Wert des Ölbildes „Campagnalandschaft“ des Malers Carl Blechen ein, das 1942 im Auktionshaus Hans W. Lange in Berlin zur Auktion stand, und kauften das Bild damals nicht. Die nicht einmal schulheftgroße Ölskizze entstand um 1830 auf Blechens Italienreise. Nach Italien zog es ihn wie viele andere Künstler seiner Zeit. Mit Staffelei auf der Schulter, Farbenkasten und Leinwand unter dem Arm wanderte er mit seinen Malerkollegen durch Rom…

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Das Kavalierhaus Es ist vollbracht: Äußerlich sieht das Kavalierhaus wieder aus wie zu Pücklers Zeiten. Damit beendet die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz ihre rund anderthalbjährigen Arbeiten am Gebäude. Matthias Rindt leitet den Fachbereich Gebäude und Baudenkmalpflege der Stiftung mit architektonischem Sachverstand und Liebe zu den Branitzer Anlagen. Er erzählt, dass das spätere Kavalierhaus zunächst ein schlichtes Wirtschaftsgebäude war. Erst Hermann Fürst von Pückler-Muskau ließ das Bauwerk um 1850 im neogotischen Stil umgestalten und machte daraus eine Gästeunterkunft. „Mit seinen Türmchen und Schornsteinen erinnert das Kavalierhaus an ein englisches Landhaus im Tudor-Stil.“ Vielfältige Nutzung „Das Kavalierhaus blieb bis 1945…

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Ausstellung „Branitz 1945” im Marstall wirft einen Blick auf den Neuanfang vor 75 Jahren „Ich gehe ins KZ“, hat das Kind gesagt und seiner Mutter damit jedwede Farbe aus dem Gesicht getrieben. Das Kind, die kleine Irmgard von Rottenburg, und seine Familie fanden in den Jahren 1943-1945 für eine Weile Unterschlupf bei den Pücklers im Schloss Branitz. Es waren schwierige Zeiten. Der Hunger machte auch vor den Türen des Adels nicht Halt. „Ich weiß noch, dass meine Mutter und Ette (Luise Henriette von Pückler) einmal losgezogen sind, am Abend oder in der Nacht. Sie haben Rüben geklaut und dann wurde…

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