Rubrik: D-Teile

Seinen Bekanntheitsgrad verdankt Henry Frenzel seinem Hobby. Hatte sich doch der aus dem Kolkwitzer Ortsteil Zahsow stammende Diskotheker (bis 2016 als „DJ Birne“ unterwegs) dem deutschen Blödelbarden Otto Waalkes verschrieben und den Emdener täuschend echt imitiert. Von 2005 bis 2018 trat er als “alias Otto” bei ungezählten Familienfeiern auf, aber auch Volksfest-Veranstalter buchten den heute 31-jährigen allzu gern. So durfte er 2016 nicht nur zu den Rosengartenfesttagen in Forst neben Mary Roos und Ross Antony auf der Bühne stehen. Immerhin drei Mal wurde er für die rbb-Fernsehproduktion „Heut’ steppt der Adler“ engagiert. Besonders groß war die Freude des Imitators, als…

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Branitz 1945. Das fürstliche Erbe in der Stunde Null Anzeige | Sie störten sich an den „Miniaturausmaßen“ und dem Preis. Bildmäßig böte es auch nicht viel, schätzten die Stadtoberen in Cottbus Qualität und Wert des Ölbildes „Campagnalandschaft“ des Malers Carl Blechen ein, das 1942 im Auktionshaus Hans W. Lange in Berlin zur Auktion stand, und kauften das Bild damals nicht. Die nicht einmal schulheftgroße Ölskizze entstand um 1830 auf Blechens Italienreise. Nach Italien zog es ihn wie viele andere Künstler seiner Zeit. Mit Staffelei auf der Schulter, Farbenkasten und Leinwand unter dem Arm wanderte er mit seinen Malerkollegen durch Rom…

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Das Kavalierhaus Es ist vollbracht: Äußerlich sieht das Kavalierhaus wieder aus wie zu Pücklers Zeiten. Damit beendet die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz ihre rund anderthalbjährigen Arbeiten am Gebäude. Matthias Rindt leitet den Fachbereich Gebäude und Baudenkmalpflege der Stiftung mit architektonischem Sachverstand und Liebe zu den Branitzer Anlagen. Er erzählt, dass das spätere Kavalierhaus zunächst ein schlichtes Wirtschaftsgebäude war. Erst Hermann Fürst von Pückler-Muskau ließ das Bauwerk um 1850 im neogotischen Stil umgestalten und machte daraus eine Gästeunterkunft. „Mit seinen Türmchen und Schornsteinen erinnert das Kavalierhaus an ein englisches Landhaus im Tudor-Stil.“ Vielfältige Nutzung „Das Kavalierhaus blieb bis 1945…

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Ausstellung „Branitz 1945” im Marstall wirft einen Blick auf den Neuanfang vor 75 Jahren „Ich gehe ins KZ“, hat das Kind gesagt und seiner Mutter damit jedwede Farbe aus dem Gesicht getrieben. Das Kind, die kleine Irmgard von Rottenburg, und seine Familie fanden in den Jahren 1943-1945 für eine Weile Unterschlupf bei den Pücklers im Schloss Branitz. Es waren schwierige Zeiten. Der Hunger machte auch vor den Türen des Adels nicht Halt. „Ich weiß noch, dass meine Mutter und Ette (Luise Henriette von Pückler) einmal losgezogen sind, am Abend oder in der Nacht. Sie haben Rüben geklaut und dann wurde…

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Fast jeder in unserer Region hat schon die Ergebnisse der Arbeit des Ingenieurbüros IPP Hydro Consult GmbH kennengelernt. Ob es die Kaimauer am zukünftigen Ostsee, die Sanierung der Trinkwasserleitung in der Leipziger/ Senftenberger/ Finsterwalder Straße in Cottbus, die Renaturierung des Breiten Grabens bei Lichtena oder die Wasserspiegelstabilisierung an Klein-, Groß- und Pinnower See waren – die IHC plant, überwacht und vermisst. Olaf Georgi ist geschäftsführender Gesellschafter der Cottbuser Firma. Hermann sprach mit ihm. Herr Georgi, wer oder was ist die IHC? Wir sind einer der größten Arbeitgeber auf dem Ingenieurbüro-Sektor im Tiefbaubereich mit derzeit 43 Angestellten. Das Ingenieurbüro wurde 1991…

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Mehr als eine Neuauflage: Branitz bekommt wieder ein Best Western-Hotel Gerd Mielke hat einen spannenden Lebenslauf. Seine Karriere begann er bescheiden als Azubi im früheren Best Western-Hotel in Branitz. Er erzählt: „Ich durfte damals als Hotelfachmann hier Zimmer saubermachen, Nachtschichten schieben, Zwiebeln würfeln – eine Schule fürs Leben, die mich nachhaltig geprägt hat.“ Heute ist er erfolgreicher Bauunternehmer. Als Mehrheitseigentümer der Quattrohaus-Unternehmensgruppe errichtet er Wohnanlagen in Cottbus, Berlin, Dresden und Magdeburg. Und nun, am 1. Februar eröffnet er an dem Ort, an dem er selbst gelernt hat, sein eigenes Vier-Sterne-Hotel: Das Best Western Plus Parkhotel & Spa Cottbus. Hermann sprach…

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Vor rund 15 Jahren des Wettbewerbs „Cottbus weltweit“, bei dem sich Reisende mit einer gelben Tüte, auf die das Ortsschild Cottbus gedruckt ist, hinaus in die Welt bewegen und an interessanten Schauplätzen Fotos mit eben jener Tüte schießen. Um diese danach zum genannten Wettbewerb einzusenden. Die 13. Ausgabe dieses Wettbewerbs fand jüngst mit der Proklamation der Sieger ihr stimmungsvolles Ende. Insgesamt 435 Fotos hatten die 64 Einsender eingereicht, von denen die nach Ansicht der Jury besten seitdem in der ersten Etage des Cottbuser Rathauses am Neumarkt für ein Jahr ausgestellt sind. Prämiert wurde unter anderem das Foto, das in der…

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Das Musikjahr 2019 hatte wieder vieles im Angebot: Stille auf CD, Bock auf Brandenburg-Musik und Kühlturm-Techno Das fehlte ja noch: Stille in der Musik-Box. Möglicherweise die VÖ des Jahres, eine opulente Veröffentlichung des Labels Mute (zu deutsch Stummschalten) – ohne Musik. Depeche Mode, New Order, Moby, aber auch Avantgardekoryphäen wie Die Einstürzenden Neubauten auf einem Stille-Tribut-Album, mit dem das legendäre englische Label seinen 40. Geburtstag feierte. Die Box enthält 58 Coverversionen von 4’33’’, einem Werk von John Cage, mit dem der amerikanische Avantgardemusiker vor vielen Jahrzehnten für Furore sorgte, weil es aus Musik nicht im herkömmlichen Sinne bestand, sondern aus…

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Viele Frauen träumen vom schönsten Tag im Leben, dem Tag, an dem sie eine lebenslange Verbindung mit ihrem Seelenpartner eingehen. Familie und Freunde sind Zeugen dieses wunderbaren Augenblicks. Da darf natürlich nichts schiefgehen. Damit der Start ins neue Leben glückt, ist Stephanie Schnapke zur Stelle. Sie sorgt dafür, dass die Braut perfekt gestylt, pünktlich und mit einer Zen-mäßigen Ruhe vor dem Altar erscheint. Stephanie beherrscht nämlich nicht nur ihr Handwerk ausgezeichnet, sondern bringt die Damen mit ihrer wohltuenden, lockeren Art und ihrem Organisationstalent gut vorbereitet in und durch den Tag. Hermann sprach mit der Typ-Color Beraterin und Geschäftsführerin von Younique.…

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Fürs Leben gelernt Das Heilpädagogisch-therapeutisches Zentrum Käthe-Kollwitz-Haus vom Paul Gerhardt Werk in Cottbus hat gemeinsam mit seinen Bündnispartnern, der Cottbuser Tafel vom Albert Schweizer Familienwerk e.V., Jugendhilfe Cottbus e. V. und dem Staatstheater Cottbus das Projekt „Flussabwärts zum Mammut“ durchgeführt. Gefördert wurde es von „Tafel macht Kultur“. Die Mittel für die Umsetzung stellte das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem bundesweiten Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ zur Verfügung. Seit April 2019 konnten vorwiegend lernschwache oder Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen im Alter von 6 – 16 Jahren aus dem Cottbuser Käthe-Kollwitz-Haus, der Cottbuser Tafel und dem Familienhaus Cottbus…

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