Jede Zeit hat ihre eigenen Utopien, ihre eigenen reformerischen Ansätze für eine bessere, ja humanere Gesellschaft hervorgebracht. Gleich ist jedoch wohl allen Epochen, dass die Kunst als Impulsgeber sowie Triebkraft progressiver Ideen samt den darin enthaltenen gesellschaftsgestalterischen Entwürfen fungiert. Auch wenn diese sich in verschiedenartigen künstlerischen Konzepten und Ausdrucksformen widerspiegeln.

Mit eben solchen sozialen Utopien und ihrer Auseinandersetzung in der Kunst der Moderne beschäftigt sich die Ausstellung „Bild der Stadt / Stadt im Bild“, die als Teil des Projektes „Unbekannte Moderne“ vom 26. Oktober bis zum 12. Januar im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst zu sehen sein wird. Vertreten sind zahlreiche Künstler verschiedener Kunstrichtungen – angefangen bei der neuen Sachlichkeit über spät-expressionistische bis hin zu dadaistischen oder im Bauhaus mündenden Darstellungsarten. Ihnen gemeinsam sind die sozialpolitischen Bezüge und das Bemühen gesellschaftlicher und ästhetischer Visionen. In der Ausstellung finden sich sowohl Kunstwerke aus der Sammlung des BLmK als auch Leihgaben wichtiger, international renommierter Museen und Privatsammlungen.

Pinchas Flemming / PM

 

Info:
„Bild der Stadt / Stadt im Bild“, bis 12. Januar 2020, Dieselkraftwerk Cottbus – BLMK
Weitere Informationen: www.blmk.de

 

 

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