In noch bester Erinnerung ist der Überraschungserfolg, bei dem die Jazzy Diamonds Ende 2017 als größten Triumph der Vereinsgeschichte Weltmeister werden konnten. So ganz hoch hinaus ging es 2019 für keine der im Club trainierenden Mädchengruppen zwar nicht, dennoch schaut Tanzpädagogin Sandra Meersch, die alle acht Formationen des Clubs anleitet, hochzufrieden auf die Wettkampfserie 2019. Sorgten doch die „Jazzy Moves“ und die „Jazzy Elements“ deutschlandweit für Aufsehen. Letztere tanzten bei allen vier Vorrundenturnieren auf das höchste Siegertreppchen, womit schon mal ein Pokal für die beste Formation des Bereiches Nordost in die Vitrine wanderte. Besonders beachtlich ist dieser Erfolg allein deshalb, weil die „Elements“, die zwischen acht und elf Jahre alt sind, sich im Wettbewerb mit den etwas älteren Jahrgängen messen müssen. „Aber ich glaube, dass gerade diese Konstellation noch mehr Energie freigesetzt hat, so dass wir dann Anfang Juni in Ludwigsburg die Saison immerhin als sensationelle Sechste abschließen konnten“, zeigte sich auch Dance-Club-Präsident Dirk Robinski überaus zufrieden mit den Auftritten seine Tanz-Eleven.

Die „Moves“, die erst 2017 gebildete Jugend-Verbandsliga-Formation, räumte bei drei Wettkämpfen als Tagessieger ab, nur in Berlin wurde Ehrenplatz zwei belegt. In der anschließenden Regionalmeisterschaft in Wuppertal wurde die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft geschafft, die am letzten Wochenende in Dresden stattfand. Hier wurde unter den 14 besten Formationen Deutschlands Rang sieben geschafft, für Sandra Meersch geradezu ein Traumergebnis: „Wir sind zwar sehr knapp an Platz sechs vorbeigeschrammt, aber ich bin glücklich. Weil gerade diese Formation durch den zeitweiligen Ausfall von Rosalie und durch verschiedene Jugendweihefeiern immer mal wieder umgebaut werden musste. Aber auch die dann eingesetzten Mädels haben es so perfekt gemacht, dass ich einfach nur stolz sein kann.“

Für die „Jazzy Flames“ war es nicht ganz einfach, neben der schulischen Ausbildung samt der anstehenden Abi-Prüfungen Maximales zu erreichen. Aber wenn man bei den vier Turnieren in der 2. Bundesliga stets im vorderen Drittel dabei ist, dann sollte es keinen Grund geben, mit Gesamtplatz neun zu hadern.

Etwas traurig schauen dagegen die „Jazzy Jumps“ auf ihr Wettkampfjahr zurück. Hatten sich die zehn- bis 14-jährigen Mädchen doch gerade für ihren Auftritt beim Heimturnier Ende März so viel vorgenommen. Doch konnte die durch einige Neueinsteiger personell veränderte Formation in Cottbus nicht in den Kampf um vordere Plätze eingreifen, was auch auf die Starts bei den späteren Turnieren zutraf.

Aktuell bereiten sich alle Formationen des Cottbuser Jazz Dance Clubs auf die große Tanz Gala anlässlich des 20. Clubgeburtstages am 3. November (Beginn: 16 Uhr) in der Cottbuser Stadthalle vor. Karten kann man erwerben beim Cottbuser Ticketservice oder auch über den Club selbst, unter www.jdcc99.de

 

Georg Zielonkowski

 

 

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