Am 18. Januar 2020 ist es wieder soweit. Die sechste Cottbuser Living Room Gallery (LRG) verwandelt Flure, Küchen, Keller, Dachböden, Wohn- und Schlafzimmer erneut in kleine Außenstellen der großen Kunstzentren. Papier trifft auf Leinwand, Pinsel auf Sprühdose und Fotografie auf Malerei – Freiheit in der Vielfalt – 12 Stunden Kunst, Kultur und Diversität.

Kunst als gemeinsamer Nenner bildete die Ausgangslage für die erste LRG 2015, die Studenten, Künstler und kulturinteressierte Einheimische zusammenführte. Seitdem stärkt die Veranstaltung die junge Kunst- und Streetartszene der Stadt und bietet eine willkommene und heute wie damals dringend benötigte Abwechslung zum „etablierten“ Ausstellungsfundus.

Die Veranstaltung bedient damit einen Zeitgeist, der sich z. B. in Instagram-Storys wiederfindet – nach einem Tag ist die ganze Aktion schon wieder vorbei und die Räume in ihrem ursprünglichen Zustand. Und selbst in den zwölf Stunden lohnt sich ein frühes Kommen – erfahrungsgemäß wird die Schlange vor dem Eingang zum Abend hin immer länger und es kann, wie im letzten Jahr geschehen, dazu kommen, dass aufgrund des enormen Andrangs nicht mehr jeder hereingelassen werden kann.

Das liegt auch an den Aftershowpartys, zu denen nach dem offiziellen Ende viele Besucher und Partygänger in großen Trauben wandern. Dabei wird auf eine möglichst vielfältige Mischung geachtet, bei der für fast jeden etwas dabei sein sollte.

Auch in diesem Jahr werden die Einnahmen in Form von Spenden zur Hälfte an Viva con Agua und an die Krebshilfe gehen.

Die Bewerbungsphase für die kommende Ausgabe der LRG ist abgeschlossen und die große Aufgabe wird es nun sein, mit den zahlreichen interessierten Künstlerinnen und Künstlern wieder ein stimmiges, erfrischendes und vielfältiges Gesamtkonzept zu kreieren, das dann am 18. Januar für 12 Stunden die Stadt in Bewegung versetzen wird. Dazu folgen in den nächsten Tagen und Wochen aktuelle Infos auf Facebook und Instagram.

HSP

 

 

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