Jede größere Stadt hat sie bereits im Jahresprogramm – die Museumsnacht. Standard. Die Veranstaltung jedoch, die sich der Arbeitskreis Lausitzer Museenland ausgedacht hat, ist nun doch etwas Besonderes. Am 10.09. laden 24 Lausitzer Museen, Heimatstuben, Kultureinrichtungen und technische Denkmale wieder ein, die Region und ihre Kulturorte zu entdecken.

Museumsnacht

SPN-Landrat Harald Altekrüger (CDU) inmitten der Vertreterinnen und Vertreter der 24 Veranstaltungsorte. (Foto: TSPV)

Bereits zum 12. Mal richtet der Arbeitskreis Lausitzer Museenland in enger Zusammenarbeit mit dem Kreis Spree-Neiße die Museumsnacht aus. Ziel dieser Aktion ist die regionale Museumslandschaft, die museale Arbeit und Angebote bekannt zu machen und die Museen und Ausstellungen für besondere Erlebnisse zu öffnen. Schon beim Lesen des Programms wird klar, dass es vor allem Vielfalt zu entdecken gibt. Während in Spremberg an diesem Abend die Sonderausstellung „Von der Mücke bis zum Elefanten – Einblicke in die zoologische Präparation“ im Heidemuseum eröffnet wird, so werden im Hornower Mühlenverein kleine Lesungen zum Thema Müllerhandwerk und -leben vorgetragen und im Sabrodter Ostereiermuseum können die Besucherinnen und Besucher selbst im Blaudruckverfahren Textilien bedrucken.

Die Veranstaltung richtet sich besonders an Familien und so sind auch die Angebote gestaltet: lebendig und zum Mitmachen. Von Bauernhochzeit, über Wassermannwanderungen bis zur Steinzeitjagd gibt es einiges zu erleben. Ebenso ist auch das Quiz angelegt, das bereits auf der Webseite Interessierten zur Verfügung steht und vorab Lust auf die Museen und Kultureinrichtungen machen soll.

Die Macherinnen und Macher sind sehr stolz, dass ihre Initiative im Lauf der vergangenen Jahre auf immer mehr Interesse stößt – beim Publikum, aber auch bei den Museumsleuten. So sind dieses Jahr wieder neue Stationen, auch außerhalb des Spree-Neiße-Kreises, hinzugekommen.

SK/PM

Titelbild: “Museumsnacht 2016″, PR

Infos + ausführliches Programm
www.lausitzer-museenland.de

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