Der nahe Frühling lässt nun auch wieder die Zahl der Volksport-Lauffreunde wachsen. Zeitgleich werden jene Wettbewerbe aus dem Kalender des Stadtsportbundes herausgesucht, die in die persönliche Jahresplanung passen, oder bei denen aufgrund positiver Erfahrungen und Erlebnisse ein erneuter Start unverzichtbar scheint. Ein solch beliebtes Massen-Event stellt inzwischen ein Teamwettkampf für Zweiermannschaften dar, bei dem die Teilnehmer per Fuß und per Rad unterwegs sind. „Run & Bike“ heißt der Wettbewerb, an dessen Organisation und Vorbereitung schon seit Wochen Tobias Schick arbeitet. Georg Zielonkowski sprach mit dem Geschäftsführer des Stadtsportbundes Cottbus

Dieses Volkssportereignis hat ja vor Jahren die Lücke geschlossen, die der seinerzeit nicht weitergeführte Citylauf hinterlassen hat. Dabei jetzt nur von „Ersatz“ zu reden, verbieten die stets steigenden Teilnehmerzahlen. Haben Sie dafür Erklärungen parat?
Der frühere Citylauf lag in den Händen des LC Cottbus und dessen Cheforganisators Günter Sägebrecht. Der fand bei seinem Eintritt in den Ruhestand keinen, der in seine Fußstapfen treten wollte, zudem gingen die Anmeldezahlen immer weiter zurück. So machte der Stadtsportbund vor zwei Jahren im „Stadion der Freundschaft“ einen ersten Versuch mit einem kombinierten Wettbewerb, der sich seither immer weiter etabliert hat und auch beim dritten Mal in diesem Jahr (laut dem Anmeldefortschritt) sehr gut angenommen wird.

Es gab in den vergangenen Jahren immer mal veränderte Start- und Zielorte des Laufes, der auch in seiner Streckenführung variierte. Wohin werden 2019 die Läufer und Radler geschickt?
Eigentlich wollten wir ja die Läufer und Radler auf eine gemeinsame Strecke schicken, was aber die Stadt und die Polizei so nicht gestattet haben. Aber mit unserer Alternative können wir leben. Nachdem der Läufer zunächst die erste 2,4-km-Schleife absolviert hat, wird er im Wechselgarten an seinen radelnden Partner übergeben, der dann auf einer 20-km-Strecke in Richtung des künftigen Ostsees fährt. Zurück an Start und Ziel, wird der Radler seinen Partner zum zweiten Mal auf die 2,4 Kilometer-Runde schicken.

Wir haben jetzt den Kernwettbewerb beleuchtet. Rundherum wird sicher auch in diesem Jahr wieder der Nachwuchs umherwuseln …
Cottbus kann sich rühmen, den Lauf zu veranstalten, der Brandenburg weit die meisten Schüler an den Start bringt. Das wird auch in diesem Jahr so sein, wie die Meldungen aussagen. Wir erwarten weit mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler, die in den verschiedenen Altersklassen in der Puschkinpromenade unterwegs sein werden. Hinzu kommen die Läufer, die ab 12:15 Uhr Strecken von fünf oder zehn Kilometern am Rande der Spree entlang unter die Laufschuhe nehmen. Erlaufen werden dabei von den Teilnehmern Punkte für den Sparkassen Lauf-Cup, den Niederlausitz-Cup und den Brandenburg-Cup, deshalb werden wir auch einige Nicht-Cottbuser am Start sehen.

Noch werden bis zum 11. Mai einige Wochen vergehen, die Anmeldungen werden aber schon jetzt entgegengenommen. Auf welchem Weg können sich Interessierte in die Starterlisten eintragen lassen?
Anmelden kann man sich bereits unter www.run-bike-cottbus.de. Wobei die Anmeldung der Jüngsten über die Schulen zentral erfolgt, Vorschulkinder können sich bis kurz vor dem Start anmelden und dann einfach mit loslaufen, um im Ziel die allseits beliebten Teilnehmer-Plaketten zu erhalten.

Georg Zielonkowski
Titelbild: Auf geht‘s zum „Run & Bike“. Foto: GZ

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