Alles, was recht ist …

Verwirrung? Nein! Alles, was recht ist, sprichwörtlich gesehen und alles, was Recht ist, bezogen auf das Recht. Recht haben, im Recht sein und Recht bekommen. Ihr Recht bekommen und sich als Anwalt für Sie einsetzen, Sie vor Gericht vertreten oder gar noch viel früher, in einem Vergleich oder einem Mediationsgespräch Ihr Anliegen durchsetzen, sind Beruf und Berufung von Rechtsanwältin Jana Bruchatz. Die Idee, Jura zu studieren, war eine spontane, aber deshalb nicht weniger überlegte, Eingebung und stand zunächst nicht auf ihrem Wunschzettel. Mathematik und Chemie waren ihre Lieblingsfächer. Seit frühester Kindheit und Jugend hatte sie auch ein starkes Interesse für Ballett, Theater und Musik. Weil es zu Hause kein Klavier gab, entschied sie sich ganz pragmatisch für die vorhandene Gitarre. Die Familie hörte oft klassische Musik, und auch deshalb sind diese Interessen auch noch heute im Leben von Jana Bruchatz maßgeblicher Bestandteil der Freizeit. An manchen Tagen braucht sie diese Entspannung nach der oft langen Arbeitszeit als Fachanwalt für Familien- und Arbeitsrecht. Ihren Mandanten zuhören, einfühlsam sein, herausfinden, welche Herangehensweise bei den sehr unterschiedlichen Rechtslagen die Richtige ist, zeichnet Jana Bruchatz als guten Anwalt aus. Oft ist ein Prozess eben nicht das Beste, weiß sie. In der Juristerei herrscht manchmal auch ein rauer Tonfall. Es gilt, auch mit Niederlagen umgehen zu können. Dabei ist der Anwalt oft auch Psychologe. Er müsse den Mandanten als Menschen wahrnehmen können, sagt sie. Weil sie direkt mit diesen Menschen zu tun hat, weil der Anwaltsberuf so vielseitig und abwechslungsreich ist, liebt Jana Bruchatz ihren Beruf. Sie sagt über sich, dass sie durch ihren Beruf offener und toleranter geworden ist, dass sie neugierig und wach für Neues ist. Bei aller Arbeit darf ihr Privates nicht zu kurz kommen. Jana Bruchatz hat zwei Kinder, und als Familienanwältin weiß sie um ein gesundes Familienleben, um Freunde, und wie wichtig unser aller soziales Leben ist. In Cottbus, so findet sie, gibt es eine große Anzahl an öffentlichen und privaten Einrichtungen, um Kunst und Kultur zu genießen und zu leben. Deshalb ist es für sie selbstverständlich, hier im Hermann-Magazin die Cottbuser Lesebühne zu unterstützen. Danke auch dafür.

 

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