Die Darstellerinnen und Darsteller des Amateurtheaters „Die Calauer” trauern um ihre Chefin Michaela Kretschmer, die unlängst nach schwerer Krankheit 62-jährig verstorben ist. Sie sehen es als Verdienst der Verstorbenen an, dass das vormalige Arbeitertheater des BKW Cottbus in Lübbenau, 1971 gegründet, die Wendezeit überstanden und auf eigenen Füßen, sich selbst finanzierend, weiterentwickelt hat. Die Berlinerin mit Erfahrungen beim DDR-Fernsehen und in der Deutschen Staatsoper hatte die Calauer Truppe, der sie seit 1972 als Mitspielerin und seit 1979 als Leiterin angehörte, ins Herz geschlossen. Nimmermüde und außerordentlich vielseitig – Regie führend, Kostüme schneidernd, Bühnenbilder entwerfend – brachte sie sich in das Ehrenamt ein und galt als die gute Seele der „Calauer”.

Die Amateurkünstler haben sich entschlossen, in ihrem Sinne weiterzuwirken. Gegenwärtig bereiten sie das Märchen „Hans im Glück” zur Aufführung vor.

KW

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