Jeder dieser fünf Stars füllt alleine schon große Stadien – jetzt kommen sie alle gleichzeitig in die Stadthalle Cottbus. radioeins und hermann präsentieren die lustigste Nacht der Stadt – Die Lange Nacht der Comedians! Mit Serdar Somuncu, Florian Schroeder, Fil, Leo & Gutsch und Dr. Pop. Durch den Abend führen die beiden „Der schöne Morgen“ Moderatorinnen von radioeins – Kerstin Hermes und Julia Menger.
Hermann sprach mit Florian Schroeder über Fußball und seine Lieblingsthemen:

Sind Sie Fußballfan?

Nein, aber ich weiß, dass Cottbus eine große Rolle im Fußball spielt. Aber wenn Sie mich fragen welche, ziehe ich blank.

Welches ist Ihr Lieblingsthema, wenn Sie sich auf eines beschränken müssten und warum?

Wenn ich mich beschränken müsste, dann wäre es immer der Versuch, das, was auf der großen politischen Bühne passiert, zu übersetzen in die kleine Welt des Alltags der Menschen. Ich glaube es wäre der Versuch, das Problem, dass wir uns immer als die Guten, als die Aufgeklärten fühlen, also wir sind total Bio, wir sind total vernünftig, wir sagen nur die richtigen Worte, wir versuchen, die richtigen Klamotten zu tragen, die nicht von Kindern in Bangladesch zusammengeflickt wurden. Gleichzeitig haben wir aber eine Schattenseite und die sehen wir viel zu wenig. Wir haben auch eine dunkle, intolerante Seite und diese Selbstbespiegelung von mir und großen Teilen des Publikums ironisch und auch mal sarkastisch zu betrachten, das ist das, was mich am meisten reizt.

Wenn Sie nicht mehr Kabarettist sein könnten, was würden Sie stattdessen tun?

Dann würde ich noch einmal studieren, wenn ich könnte Psychologie und würde danach als Psychotherapeut arbeiten. Das glaubt man immer nicht. Da denkt man, da muss er doch immer zuhören und kann gar nicht selbst labern, aber 99 Prozent meines Berufs bestehen aus Zuhören und Aufnehmen.

Mit welchem Ihrer Kollegen bei der 1. Langen Nacht der Comedians würden Sie sich am liebsten ein Battle liefern?

Ich glaube, weil ich ihn persönlich sehr gut kenne und seine Schnelligkeit zutiefst schätze, mit Serdan Sumuncu.

AR

26. Oktober, 19 Uhr, Stadthalle Cottbus

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