Liebe Leserinnen und Leser, Sport Frei liebe Energiefans,

mir wird in dieser Ausgabe des „Hermann“ die charmante Aufgabe zuteil, anstelle der üblichen Eingangsworte von Heiko Portale ein sportliches Vorwort an Euch richten zu dürfen. Das ehrt und freut mich zugleich. Daher möchte ich diese mir anvertrauten Zeilen zu allererst dafür nutzen, noch einmal DANKE zu sagen. Ich möchte Euch allen meinen größten Respekt aussprechen, meinen Respekt für das, was Ihr geleistet habt, damit wir im vergangenen Jahr eine so grandiose Saison spielen und am Ende so erfolgreich sein konnten. So ein bedingungsloser Rückhalt ist weder normal, noch zu erwarten – es ist für uns schlichtweg das schönste Gefühl, eine gesamte Stadt und Region so hinter sich zu wissen. Diese unvergesslichen Erlebnisse werden sich für immer in unseren Köpfen und vor allem Herzen verewigen. Soviel ist sicher. Dennoch ist das alles nun Vergangenheit, denn ab dem 29. Juli beginnt eine neue Zeit. Das „Hier und Jetzt“. Wir beginnen die Saison 2018/2019 in der wohl stärksten 3. Liga aller Zeiten sofort mit einem traditionsreichen „Ostduell“. Der F.C. Hansa Rostock kommt in unser „Wohnzimmer“. In ein mit großer Sicherheit sehr gut gefülltes Stadion der Freundschaft, das mit seinen „Hexenkesselqualitäten“ in unseren Heimspielen ein Faustpfand sein wird.

Wir gehen nun in eine Saison, die zum einen sehr lang und zum anderen knüppelhart werden wird. Diese Liga, die mit Mannschaften wie dem 1. FC Kaiserslautern, Eintracht Braunschweig, dem TSV 1860 München oder dem KFC Uerdingen viel Tradition, aber auch viel fußballerische Qualität dazu bekommen hat. Es ist also nicht die Zeit, um in Cottbus Luftschlösser zu bauen oder von unserer Mannschaft zu viel zu erwarten. Unser Präsident Michael Wahlich hat einmal gesagt, er träume nur nachts. Träumen ist immer erlaubt, aber nicht während der täglichen Arbeit für unseren FC Energie. Ich bin stolz darauf, für diesen Club arbeiten zu dürfen, ihm dienen zu dürfen und ein Teil des Gesamten zu sein. Gemeinsam und immer für Energie Cottbus, dann ist der Weg dieser Mannschaft noch lange nicht zu Ende. Doch das, was jetzt auf uns zukommen wird, ist knallharter Profifußball, der unsere junge und talentierte Mannschaft vor eine große und anspruchsvolle Aufgabe stellen wird. Es ist aber auch eine schöne Aufgabe, der wir uns sehr gerne stellen. Wir müssen diese verantwortungsvolle Aufgabe mit voller Konzentration, mit Engagement, mit Einsatz und absolutem Willen angehen. Gerade jetzt, in einer Saison, in der wir anders als in der zurückliegenden Spielzeit keineswegs von Sieg zu Sieg eilen werden, wird es also auf uns alle ankommen. Auf unser #WIR. Gemeinsam können und werden wir erfolgreich sein – die Mannschaft auf dem Rasen, Ihr auf den Rängen – #WIR im Stadion!

Von den interessanten kulturellen Themen dieses Magazin möchte ich übrigens überhaupt nicht ablenken, doch etwas Werbung in eigener Sache sei erlaubt. So wurde es mir zumindest von den Machern dieses Magazins zugetragen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen, genießt die Zeit mit den kulturellen Angeboten dieser Stadt und der Region und besucht natürlich die Spiele des FC Energie. Der Fußball ist schließlich ebenso ein kulturelles Event, wie der Theaterbesuch, das Konzert oder die Feier am Wochenende.

Euer Pele Wollitz
Titelfoto: Steve Seiffert

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