In Vorfreude auf die Festivalwoche präsentiert das FFC im Oktober bereits folgende Filme und Veranstaltungen:

in Kooperation mit dem Filmtheater Weltspiegel Cottbus
am Do, 3.10.

DEUTSCHSTUNDE
Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen muss einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Doch das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen, der das Malverbot seines Jugendfreundes Max Ludwig Nansen überwacht. Siggi steht zwischen ihnen und zwischen Anpassung und Widerstand.

am Mi, 9.10.
Fritzi – Eine Wendewundergeschichte
Leipzig, 1989. Liebevoll kümmert sich die zwölfjährige Fritzi um den kleinen Sputnik. Er ist der Hund ihrer besten Freundin Sophie, die über die Sommerferien mit ihrer Mutter nach Ungarn gefahren ist. Zum Schulanfang kehrt Sophie nicht in die Klasse zurück. Sie ist in den Westen geflohen. Auf der Suche nach ihrer Freundin gerät Fritzi in ein Abenteuer, das die Zukunft des ganzen Landes verändert.

 in Kooperation mit dem Menschenrechtszentrum Cottbus
am Do, 17.10, 19 Uhr

WIR WÄREN SO GERNE HELDEN GEWESEN
in Anwesenheit der Regisseurin Barbara Metselaar Berthold
Der Dokumentarfilm erzählt eine Art kollektive Biografie: Eine Gruppe von jungen Menschen, zu der auch die Regisseurin gehört, erzählt von ihren Erinnerungen an die Lebensweise, die Einflüsse, die Zäsuren, die von den Endsechzigern bis Mitte der 1990er-Jahre viele ähnlich erlebten, und die nachhaltig prägend waren.
Zweite Veranstaltung der bundesweiten Reihe „Bleibt alles anders?“ zum filmischen Schaffen in und über die „Wende- und Nachwendezeit“. Eintritt frei.

in Kooperation mit der Uni Potsdam und Europa-Universität Viadrina
am Mi, 23.10., 19 Uhr

EASY LESSONS
Dokumentarfilm über die 17-jährige Kafia, die aus Somalia vor eine Kinderehe fliehend nach Budapest kommt. Dort lebt sie in einem staatlichen Kinderheim, geht zur Schule und bereitet sich auf ihr Abitur sowie eine Modelkarriere vor. Auf den ersten Blick scheint alles in Ordnung. Der Film kommt der Protagonistin sehr nahe und zeigt, was es bedeutet, als Heranwachsende mit der Vergangenheit zu brechen und ein neues Selbst zu entwickeln, um in Europa zu leben.
Auftaktveranstaltung zur diesjährigen FFC-Filmreihe, die gemeinsam mit Studierenden der Uni Potsdam und der Viadrina entstand und die sich dem Thema der Migration im osteuropäischen Film widmet. Ort: Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Gräfin-Dönhoff-Gebäude. Eintritt frei.

Dennis Demmerle

 

Mehr Informationen:
www.filmfestivalcottbus.de

 

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