Gerade eben war es noch warm, wir lagen an Ostseestränden, trugen Sonnenschutz auf, badeten und, zack, ist’s kalt. Es regnet, meistens, wenn etwas mit dem Rad zu tun ist oder der Schirm noch im Auto liegt.  Es sind Minusgrade, bevor die Übergangsjacke aus den Tiefen des Schrankes hervorgekramt ist. Die Laufwege sind versperrt, weil in eingezäunten Arealen Weihnachtsbäume an die Leute gebracht werden. Statt Dinkelherzen-Keksen stehen Schokoladen-Dominosteine auf dem Bäckertresen. Wie schnell das alles geht. Fast noch schneller als Urlaub. Wenn sich nun beides verbände, also Urlaub und Vorweihnachtszeit, dann müsste die Zeit doch so schnell sein, dass sie am langsamen Ende wieder rauskommt..?

Apropos Ostsee: Im Gegensatz zu oben angeführten Betrachtungen bauen sich unfassbare umweltschützerische und planerische Zustände auf, die das Befüllen des Ostsees in eine so unfassbare Länge und Ferne ziehen lassen, dass es zeitmäßig ebenfalls am anderen Ende herauskommen müsste – er also, zack, morgen voll sein könnte. Rein philosophisch betrachtet! Aber, da man ja nie weiß, es ist ja bald Weihnachten und Wünsche erfüllen sich, gehe ich morgen mal gucken. Nicht, dass da schon ein See ist und ich es verpasst habe!

In diesem Sinne,
baden Sie an und frohes Fest!

Heiko Portale

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