Rubrik: kunststoff

Neben Wieland Förster und Werner Stötzer gehört Friedrich B. Henkel (geb. 1936 in Zella/Rhön) schon lange zu den namhaften Bildhauern Ostdeutschlands. Er studierte an der Fachschule für angewandte Kunst Leipzig sowie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Mit rund 100 Arbeiten vereint die Ausstellung im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (BlmK) wichtige Werke insbesondere ab den 1980er-Jahren und gibt so einen wesentlichen Überblick über sein künstlerisches Werk. Henkels Schaffen erstreckt sich weit über sechs Jahrzehnte und umfasst sowohl plastische Arbeiten als auch Druckgrafik, Zeichnungen und Collagen. Sein zentraler Motivschatz ist die Landschaft – genauer gesagt: Die „Landschaftsfigur“, wie sie der Künstler selbst…

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Greta Thunberg, Fridays for Future. Zahlreiche Schüler*Innen und Student*Innen versammeln sich im Kampf gegen den Klimawandel. Nachhaltigkeit ist wieder ganz im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Nachhaltigkeit ist jedoch nichts, was einfach so passiert. Proteste und Aufrufe allein reichen nicht, um Veränderung herbeizuführen, jede*r Einzelne muss einen Beitrag leisten und aktiv handeln. Mit der Ausstellungsreihe „Partizipation“ widmet sich die BASF Schwarzheide GmbH eben diesem Thema. Der erste Teil der Trilogie wird mit einer Werkschau von Martin Kaltwasser, dem Gewinner des Wettbewerbs „Kunst für den Seecampus“, eingeleitet. Bei diesem Projekt soll mit Hilfe zahlreicher Schüler und Schülerinnen, von Lehrkräften aber auch Interessierten, das…

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Als Kind habe ich einen Auszug des Films „Friedhof der Kuscheltiere“ gesehen. Dieser und der Filmtitel ließen mich zu dem Schluss kommen, dass mir meine etwa 350 Lieblinge nach dem Leben trachten und so verscharrte ich diese im Keller. In Mülltüten. Hinter verschlossenen Türen. Seit diesem Tag waren mir Kuscheltiere ein Gräuel. Martin Schüler widmet sich diesen possierlichen Stoffwesen in seiner Kunst. Kuschel = Therapie nennt er es. Das schien mir ein Zeichen zu sein. Seinen Ängsten muss man sich schließlich stellen. In der Wohnung angekommen, begrüßte mich der gebürtige Kalauer, oder auch „Witz auf zwei Beinen“, wie er sich…

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Anlässlich des 75. Geburtstages der Lausitzer Größe, richten die Sparkasse Spree Neiße und die Stiftung des Fürst-Pückler-Museums,eine Ausstellung zu Ehren des Künstlers aus.  Doch wer ist eigentlich Günther Rechn? „Das ist doch der mit den Tierzeichnungen?“, so dachte ich. Ich hatte mich nicht weiter mit ihm befasst,wie ich jetzt zu meiner Schande gestehen muss. Denn je mehr ich über ihnherausfinde, desto größer wird die Bewunderung für seine Person und seineWerke. Einen großen Beitrag hierzu hat Herbert Schirmer geleistet, der sichfreundlicherweise die Zeit für ein Interview nahm, und mir ein Bild von diesem tiefgründigen und begabten Mann gezeichnet hat. An einem…

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Die Künstlerin Hellen Nabukenya wurde1983 in der Stadt Jinja in Uganda geboren und lebt und arbeitet zur Zeit in der Hauptstadt Kampala. Nach ihrem Studium an der Kyambogo University in Kampala welche sie 2007 in der Fachrichtung Textildekoration und Styling abschloss, beteiligte sich Hellen Nabukenya an der Gründung des Art Punch Studios. Ein Atelier und Ausstellungsraum in Kampala dessen spannende Facebook-Seite sehr zu empfehlen ist. Ihre Arbeiten wurden bisher in Dänemark, Frankreich, Südafrika und Uganda ausgestellt und offenbaren einen großen textilen Grund, bunt oszillierend, mal folkloristisch durchmustert in seinen Details. An einigen Stellen akzentuieren einfarbige Strudel die Fläche. Unterstützt wird…

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Guben im 19. Jahrhundert. Die Karriere des Hutmachers Carl Gottlob Wilke begann zunächst vielversprechend. Mit der Herstellung von Bürstel- und Zylinderhüten erwirtschaftete sich der gebürtige Forster ein respektables Einkommen. Er heiratete die Tochter des Kürschners und Wollhänderls, Caroline Hiersemann und sein erster Lendenspross erblickte das Licht der Welt. Doch es folgten düstere Zeiten. Denn nicht nur er, sondern auch die Hutwelt brachte neue Generationen hervor. Der Seidenhut gewann an Beliebtheit und stahl Bürstelhut & Co die Show. Doch das sollte es nicht gewesen sein. Die ordinäre Mütze zeigte sich ebenfalls als starker Konkurrent und Wilke war nicht geneigt, solch kümmerliches…

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In Branitz und noch mehr im Museum der Stiftung Fürst Pückler hat man das Jahr 2018 gänzlich dem Orient gewidmet. Dabei erzählen die Branitzer Forscherinnen und Kuratorinnen nicht in erster Linie von den tatsächlichen historischen Orten, die unter diesem Begriff zusammengefasst werden, sondern vielmehr von der europäischen Sicht auf die Gebiete und Länder, die im Osten und Süden des Mittelmeeres liegen. Fürst Pückler war nicht nur selbst der Faszination Orient, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufkam, erlegen, er stiftete ebenso einen erheblichen Beitrag zur Mythenbildung . Wie vielschichtig das kulturhistorische Phänomen Orientalismus ist, macht der neue Band der Edition…

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Auf der Burg Beeskow ist so einiges los: Neben Sommertheater und Opernveranstaltungen im Burghof gibt es im Inneren der Burg Vieles zu sehen. Unter anderem können Besucherinnen und Besucher seit diesem Frühjahr das neue Ausstellungszentrum besuchen, das primär Sonderausstellungen des Kunstarchivs Beeskow in Zukunft beherbergt. Seit Anfang Juni wird eben dort die Ausstellung  „La beauté est dans la rue – Die Schönheit ist auf der Straße“ präsentiert, die Plakate aus Frankreich, Polen und der DDR zeigt. Eingebettet in das Europäische Kulturerbejahr, welches mit „Sharing Heritage“ betitelt ist, wird ein wenig bekannter Aspekt unserer visuellen Kultur thematisiert: den bis heute virulenten…

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Rama Bilal (*1993) ist Grafikdesignerin und Illustratorin, ihr Heimatland ist Syrien. Schlichte Fakten, zwischen denen sich jedoch eine komplexe Geschichte entspannt, die erzählt von dem Drang zu zeichnen, um auf dem Papier den eigenen Gedanken wie Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Es ist aber auch eine Geschichte, die von Verlusten, Krieg, Flucht und Überlebenswillen berichtet. Die Galerie Fango zeigt erstmals im deutschsprachigen Raum Buchillustrationen, Zeichnungen und Skizzen der jungen Künstlerin. Bereits seit ihrer frühesten Kindheit hat Rama Bilal gezeichnet und das Glück, in einer Familie groß zu werden, die ihr Talent erkannt und befördert hat. Sie hatte die Möglichkeit, zwischen 2011…

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Der März wird ereignisreich für die Galerie Haus 23, denn diesmal lädt eines der Gründungsmitglieder des Vereins rund um die kleine Galerie am Busbahnhof selbst zur Ausstellungseröffnung. Unter dem Titel „Regenzeit“ zeigt der Cottbuser Maler und Grafiker Matthias Körner eine Reihe von Werken, die im Kontext seiner zahlreichen Reisen in das ostafrikanische Uganda entstanden sind. Seit über zwanzig Jahren besucht er regelmäßig das Land, in dem er längst so etwas wie seine zweite Heimat gefunden hat. Bis heute pflegt er enge Kontakte zu Freunden und Künstlerkollegen vor Ort und ist fasziniert von dem ursprünglichen und doch so kraftvollen Leben, aus…

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