Rubrik: kunststoff

Ein Schloss tanzt bis in die Nacht Die nächste aquamediale* findet vom 3.7. bis 23.9. 2017 im Spreewald statt. Das bedeutet aber nicht, dass man sich im Landkreis Dahme-Spree in Sachen Kunst und Kultur auf die faule Haut legt. Ganz im Gegenteil! Seit 2005 veranstaltet der Landkreis Dahme-Spreewald das internationale zeitgenössische Kunstfestival aquamediale in Lübben (Spreewald). Alle zwei Jahre warten die Organisatoren mit spannenden Kunstprojekten im öffentlichen Raum auf. Nun haben sie sich noch eine weitere Veranstaltung erdacht und mit der Jüdischen Gemeinde Königs Wusterhausen und dem Lübbener Club Bellevue tatkräftige Partner gefunden. Zusammen präsentieren sie das Kunst- und Kulturfest.…

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Nachdem wir im vergangenen Heft ausführlich über Konzept und Programm der aktuellen Spektrale berichtet haben, gibt es auch diesen Monat spannende Neuigkeiten aus Luckau! Denn die diesjährige Preisträgerin des begehrten Festival-Kunstpreises ist gekürt. Hierbei handelt es sich um die im Oderbruch arbeitende Malerin, Grafikerin und Objektkünstlerin Antje Scholz. Mit ihrer Installation „Zeit“ konnte sie die Jury vollends überzeugen. Für die Produktion ihres Werkes nutzte sie vor allem den Faktor Zeit als ein entscheidendes Werkzeug. Und sie brauchte eine Menge davon! Die Herstellung der mehreren, etwa 6 m langen Flachsröhren, die gegenwärtig im Lichthof des ehemaligen Hafthauses installiert sind, war ein…

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Das Team des Kulturforum Cottbus e.V. darf stolz sein! Denn der Verein rund um die „sandigste“ Galerie der Stadt erhält eine von insgesamt 42 Förderungen, die das Land Brandenburg diesen Sommer für „Kulturprojekte zur Integration und Partizipation von Geflüchteten“ vergibt. Mit dem neuen Förderprogramm soll den Geflüchteten die Teilhabe an Kulturaktivitäten in der Region erleichtert und der kulturelle Austausch mit den Brandenburgern intensiviert werden. Um dieses Vorhaben zu unterstützen, hat sich der Verein das Jugend-Projekt „Mosaiko – Vom Einzelnen zum großen Ganzen“ einfallen lassen. Im Mittelpunkt wird dabei ein Jahrtausende altes Kunsthandwerk − die Mosaikgestaltung − stehen. Erstmals entstanden im…

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Kunstpreis und Ausstellung im Zeichen des Werkzeugs Ob Nadel und Schere, Hammer, Zange oder Schaufel… Schon seit dem Altertum schufen sich die Menschen ausgeklügelte Werkzeuge, um sich die Arbeit und das Leben zu erleichtern. Die nützlichen Helferchen wurden schnell unentbehrlich in Haushalt, Landwirtschaft und Industrie und sind heute unweigerlicher Bestandteil unserer Alltagskultur geworden. Doch auch an ihnen nagt der Zahn der Zeit. In einer Welt, in der technische „Tools“ auf dem Vormarsch sind, verlieren traditionelle Werkzeuge immer stärker an Bedeutung… Da kommt die diesjährige Spektrale 7, welche am 21. Mai in den Räumen der Kulturkirche und des ehemaligen Hafthauses Luckau…

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Bereits 25 Jahre besteht der Endmoräne e.V. – Künstlerinnen aus Brandenburg und Berlin e.V. – ein Verein von Künstlerinnen, die gegenseitiger Unterstützung, die Konzentration ihre gemeinsame Arbeit auf ihre jährlichen ortsbezogenen Sommerwerkstätten legen. Nun 2016, im Sommer ihres Jubiläums, ziehen sie nun für mehrere Wochen in das ehemaligen Naturkundemuseum, einem Industriebau aus dem 19. Jahrhundert, gegenüber dem dkw., welches selbstredend Kooperationspartner in diesem Projekt ist. Die wechselvolle Historie dieses Hauses, die Stadt Cottbus und die umgebende Braunkohlenregion der Brandenburgischen Lausitz und nicht zuletzt die eindrucksvoll Umbrüche markierende Zahl „25“ bilden den Kontext und das Thema des diesjährigen Werkstatt- und Ausstellungsprojektes.…

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Eine fürstliche Ausstellung in der Bundeskunsthalle Am 14. Mai wurde in der Bundeskunsthalle in Bonn die Ausstellung „Parkomanie“ von der Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters höchst feierlich eröffnet. Nicht nur die würdevolle Atmosphäre dieser Veranstaltung hätte dem Fürsten Pückler gut gefallen, auch der immense Aufwand der rund um diese Ausstellung betreiben wurde, hätte der Parkkünstler und Lebemann nur gut geheißen. Nicht nur umfasst die Ausstellung eine Fläche von 1500 m² und widmet sich unter zur Hilfenahme von rund 300 Objekten den Pückler‘schen Gartenkunstwerken in Muskau, Babelsberg und Branitz, auch wurden keine Kosten und Mühen gescheut und auf dem…

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Das zweite Mai-Wochenende steht ganz im Zeichen von Kunst und Kunsthandwerk aus der Region. Im Rahmen des brandenburgweiten Tag des Offenen Ateliers laden auch Künstlerinnen und Künstler aus Cottbus und Umgebung in Ihre Arbeits- und Schauräume ein. Der Name der Veranstaltung – Tag des Offenen Ateliers – führt ein bisschen in die Irre. Wird doch gleich an zwei Tagen zwischen 11 und 18 Uhr die Möglichkeit geboten eine etwas andere Erkundungstour durch Cottbus zu unternehmen. Insgesamt 30 Anlaufstationen gibt es. Das sind 6 Galerien und 13 Ateliers in Cottbus und nochmal 11 Ateliers im Spree-Neiße-Kreis. Ein Blick auf die Liste…

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Manfred Paul (Jahrgang 1942) zählt zu den wichtigen Vertretern der DDR-Autorenfotografie. Er ist in den 1980er Jahren der Fotograf, der die Moderne der 1920er Jahre am deutlichsten reflektierte und dem durch seinen liebevollen und poetischen Blick auf die Welt immer wieder atmosphärisch-dichte Aufnahmen gelingen. Von Anfang an setzt sich Manfred Paul in seinen Arbeiten mit den existentiellen Fragen des menschlichen Daseins auseinander. Die Darstellung des Subjektiven steht bei ihm stets stärker im Vordergrund als das Abbild einer objektiven Realität. Seine große Sensibilität und sein ausgeprägter Sinn für eine klassische Bildsprache bringen Bilder von Dingen, Menschen und Landschaften hervor, die in…

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Am 22. Mai ist es wieder soweit! Der Internationale Museumstag unter dem diesjährigen Motto „Museen in der Kulturlandschaft“ steht ins Haus und lockt auch in der Lausitz mit vielfältigen Angeboten. Das Ziel des Museumstages ist es, auf die thematische Vielfalt der weltweiten Museen bzw. der mehr als 6500 Häuser in Deutschland aufmerksam zu machen. Anhand ihrer spannenden Angebote und Ideen soll aufgezeigt werden, welch wichtigen Beitrag diese zu unserem kulturellen und gesellschaftlichen Leben leisten. Mit dabei sind… … das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus: ganztägig freier Eintritt … das Besucherzentrum Gutshof Branitz mit einem Vortrag von Dr. Rainer Ernst zum Thema…

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„Clara Mosch war eigentlich eine ‚Notgruppe‘ angesichts der Situation des qualitätslosen Sozialistischen Realismus in Karl-Marx-Stadt, ein Protest gegen Provinzialismus, wir hatten überhaupt kein Programm, sondern Mosch war ein Boot für alle, die nicht untergehen wollten.“ Michael Morgner (1989) Der skurril anmutende Name der Karl-Marx-Städter Künstlergruppe entsprang aus den Anfangsbuchstaben der beteiligten Künstler Carlfriedrich Claus (1930-1998), Thomas Ranft (*1945), Dagmar Ranft-Schinke (*1944), Michael Morgner (*1942) und Gregor-Torsten Schade (*1948; heute Kozik). Ein engagiert wie lustvoll betriebenes Experiment künstlerischer Selbstorganisation war das für die Künstler, in einem durchorganisierten Staat, der dafür eigentlich keinen Platz vorgesehen hatte. Ein Zentrum der Aktivitäten bildete…

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