Rubrik: kunststoff

Für einige Cottbuserinnen und Cottbuser ist sie die erste Adresse, wenn sie mal wieder etwas Neues für die Wohnzimmerwand brauchen. Für andere ist sie ein Raum voller Bilder, wo sonst hauptsächlich Bücher zu Hause sind. Wieder andere wissen noch nicht einmal, dass sie existiert, oder überhaupt, was sie ist – die Cottbuser Artothek. Eine Artothek funktioniert wie eine Bibliothek, nur mit Kunstwerken. Es ist eine öffentliche Sammlung, deren Werke von Bürgerinnen und Bürgern für einen begrenzten Zeitraum ausgeliehen werden können. In Cottbus ist sie als Teil der Stadt- und Regionalbibliothek eine städtische Sammlung. Die Idee ist es, für jeden möglich…

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Schrill und laut –  so geht es zu in der Innenstadt zur Weihnachtszeit, und das nicht nur in Cottbus, sondern gefühlt, überall. Da ist es ganz beruhigend zu wissen, dass es Möglichkeiten der Flucht gibt. Nicht der Flucht vor Weihnachten, sondern der Flucht vor dem Einheitsbrei. Wir stellen Ihnen hier drei alternative Weihnachtsmärkte in Cottbus vor. Wirklich klein, aber sehr fein ist der Weihnachtsmarkt im Atelier der Künstlerin Carola Kirsch. Zusammen mit Simone Hamm und Rita Grafe lädt die Künstlerin am 3. Dezember von 11 bis 19 Uhr in ihre Atelierräume ein. Dort können Perlen-, Ton- und Malkunst auf Geschenketauglichkeit…

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Am Samstag (7.10.) eröffnet das dkw. zwei Ausstellungen und eine Fotopräsentation, die Krieg, Gewalt und Zerstörung thematisieren. Eine Auseinandersetzung, die (leider) immer zeitgemäß ist – so liest sich auch die Zusammenstellung der künstlerischen Positionen der kommenden Ausstellungen im Dieselkraftwerk wie eine Beweisliste für die nie enden wollende Produktion des Leids. Ausgangspunkt ist die Präsentation der Grafikmappe „Los desastres de la guerra“ von Francisco de Goya (1746–1828). Der aus 82 Aquatinta-Radierungen bestehende Zyklus thematisiert den Gurilliakrieg der spanischen Bevölkerung gegen die französische Besetzung durch Napoleon, der in den Jahren 1808 und 1809 seinen Höhepunkt hatte. Die Serie zeichnet sich durch ihren…

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Freunde der Fotografie aufgepasst! Denn in diesem Herbst hält in die Räume der städtischen SPD-Geschäftsstelle eine neue Ausstellung Einzug, die sich sehen lassen kann. Unter dem Titel „Auf der Suche nach dem Detail“ werden ausgesuchte Schwarzweiß-Aufnahmen eines Cottbuser Fotografen gezeigt, der uns unter dem Pseudonym „The Schwartzman P. Vanderbuilt“ bekannt sein dürfte. Auf seiner fotografischen Spurensuche durch Cottbus und die Welt widmet er sich neben charismatischen Porträtdarstellungen insbesondere den verborgenen Kleinigkeiten, dem Skurrilen und Andersartigen unseres Alltags. Die Vernissage findet am 05.10., 18 Uhr im SPD-Bürgerbüro in der Mühlenstraße 17, 03046 Cottbus statt. Einführende Worte wird Gertruda Maltschew sprechen und…

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Es stellt eines der letzten Zeugnisse eines längst vergangenen Ortes dar – das aus dem 17. Jahrhundert stammende Gutshaus Geisendorf. Das einstige Zentrum des gleichnamigen Ortes diente lange Zeit als Wohnsitz für verschiedene Adelsfamilien und wurde unter deren Obhut mehrfach erweitert und umgebaut. Erst mit dem Beginn der Braunkohle-Förderung und der damit verbundenen Umsiedlung des Ortes Geisendorf sollte sich ein neues Kapitel für die denkmalgeschützte Villa aufschlagen. Seitdem steht das Haus wie ein Solitär am Rande des Tagesbaus Welzow-Süd und erfüllt heute einen gänzlich anderen Zweck. Als sogenanntes „Kulturforum der Lausitzer Braunkohle“ überzeugt es mit seinem bunten Veranstaltungsangebot aus den…

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Malereien von Regina Conrad in der Galerie Haus 23 Viel Rosa und Hellblau, gelegentlich Violett oder ein zartes Grün. Und ab und an blitzt uns ein rot-goldener Schimmer entgegen. Betrachtet man die Bildwelten der Berliner Künstlerin Regina Conrad, fällt sofort ins Auge, dass ihre Kompositionen vor allem von einem leben: ihrer rhythmischen Farbigkeit. Wie im Takt reihen sich pastellene Farbflächen aneinander, überlagern oder verdecken sich gegenseitig. Zu ihnen gesellen sich zahlreiche Striche und Linien und auch ihr pulsierender Pinselduktus gibt sich uns ganz offensichtlich zu erkennen. Beinahe scheint es, als würden sich ihre Bilder in ständiger Bewegung befinden, als würden…

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Volker Pfüller (geb. 1939) ist Illustrator, Plakatgestalter und Bühnenbildner. Anfang der 1970-er Jahre setzt er mit seinem individuellen Zeichenstil neue Akzente. Die kraftvolle Expressivität, die seinen Arbeiten innewohnt, wirkte nachhaltig anregend auf viele junge Künstler. 1990 übernahm er die Leitung der Abteilung Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin, wo er 1992 zum Professor ernannt wurde. Seine Verbundenheit zum Theater ist offensichtlich. Die Erarbeitung von Bühnenbildern und Kostümen macht die Grenzen fließend, lässt Theateratmosphäre im Plakat spüren. Als Bühnenbildner arbeitete er an zahlreichen Theatern, darunter Deutsches Theater, Volksbühne, Maxim-Gorki-Theater und Schillertheater in Berlin, Münchner Kammerspiele, Münchner Volkstheater, Thalia-Theater Hamburg, Theater Heilbronn, Landestheater…

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Wer wollte nicht schon immer mal einen Blick in das historische Gutshaus von nebenan werfen oder erfahren, was es mit der Gestaltung der alten Kirche aus dem Nachbardorf auf sich hat? Für all diejenigen Architektur- und Geschichtsliebhaber unter uns, kommt der 11. September 2016 wie gerufen! Denn seit über 20 Jahren veranstaltet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz am zweiten Sonntag im September den bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Ziel der Veranstaltung ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung unseres kulturellen Erbes zu sensibilisieren und ein vermehrtes Interesse für die Denkmalpflege zu wecken. Und damit dies gelingt, beteiligen sich jährlich immer mehr…

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Jede größere Stadt hat sie bereits im Jahresprogramm – die Museumsnacht. Standard. Die Veranstaltung jedoch, die sich der Arbeitskreis Lausitzer Museenland ausgedacht hat, ist nun doch etwas Besonderes. Am 10.09. laden 24 Lausitzer Museen, Heimatstuben, Kultureinrichtungen und technische Denkmale wieder ein, die Region und ihre Kulturorte zu entdecken. Bereits zum 12. Mal richtet der Arbeitskreis Lausitzer Museenland in enger Zusammenarbeit mit dem Kreis Spree-Neiße die Museumsnacht aus. Ziel dieser Aktion ist die regionale Museumslandschaft, die museale Arbeit und Angebote bekannt zu machen und die Museen und Ausstellungen für besondere Erlebnisse zu öffnen. Schon beim Lesen des Programms wird klar, dass…

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+++ Unter dem Titel „melting days“ kann derzeit die neue Ausstellung der 1982 in Moskau geborenen Künstlerin Kristina Schuldt im PackHof des Museums Junge Kunst Frankfurt (Oder) besichtigt werden. In ihren Bildwelten verschreibt sich die ehemalige Meisterschülerin Neo Rauchs der Thematik des Kunstsamplings, indem sie klassische Formen und Motive der Renaissancemalerei des 15. Jahrhunderts mit Elementen der modernen Pop Art vermischt und neu zusammensetzt. Hier trifft Metaphysisches auf Neusachliches, Abstraktes auf Ornamentales. Im Zentrum ihrer Arbeiten stehen zumeist menschliche Körper. Schlangenartige Frauenfiguren und surreale, ineinander verschlungene Paare rekeln sich in rätselhafter Umgebung. Doch trotz der intensiven, leuchtenden Farbgebung haftet jenen…

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